Kernen

Diakonie Stetten: Corona-Gesamtsituation bleibt angespannt - aber viele Geimpfte bis Juni

Impfung bei der Diakonie Stetten
Impfung im „Gärtnerhaus“ in Stetten. © Diakonie Stetten

Im Februar und März haben in Stetten und Rommelshausen bereits erste und zweite Impftermine in den Wohnbereichen der Diakonie Stetten für Menschen mit Behinderung und zusätzlichem Pflegebedarf sowie in einigen Sonder-Wohngruppen stattgefunden. „Insgesamt haben bei diesen ersten Terminen bereits rund 400 Personen eine vollständige Impfung erhalten“, teilt Pressesprecher Steffen Wilhelm auf Anfrage mit.

Impfungen von mobilen Impfteams durchgeführt

Menschen mit Behinderung, die laut Coronavirus-Impfverordnung des Landes zum Kreis der Personen mit einer hohen Impfpriorität zählen, waren Mitte April an der Reihe, sagt der Pressesprecher. Die Impfungen wurden von mobilen Impfteams des Kreisimpfzentrums durchgeführt. Die Teams waren an mehreren Tagen an allen Standorten der Diakonie Stetten im Rems-Murr-Kreis im Einsatz: in Kernen, Waiblingen, Winnenden, Weinstadt, Schorndorf und Fellbach.

„Neben den Einsätzen in den Wohnhäusern gab es auch Impftermine in unseren Werkstätten in Stetten, Waiblingen, Fellbach und Schorndorf“, sagt Wilhelm. Insgesamt haben bei diesen Terminen rund 1700 Personen eine erste Impfung erhalten, davon rund 800 in Stetten und Rommelshausen. „Auch unsere weiteren Standorte in den Nachbarlandkreisen und in Stuttgart wurden inzwischen alle erstmals von mobilen Impfteams aufgesucht.“ Zu den geimpften Personen gehören neben den Menschen mit Behinderung auch die Mitarbeiter der jeweiligen Standorte.

Mitarbeiter der Diakonie haben die Impftermine organisiert und vorbereitet – eine Aufgabe, die „mit einem hohen organisatorischen Aufwand verbunden“ sei. „Aber der Aufwand hat sich gelohnt und wir sind sehr froh, dass es nach einer Zeit des Wartens dann doch sehr schnell geklappt hat mit den Impfterminen“, sagt Steffen Wilhelm.

Diakonie-Pressesprecher erleichtert, dass ein großer Teil sich impfen lässt

Angesichts der dritten Corona-Welle und des erhöhten Risikos auch für schwere Krankheitsverläufe ist der Diakonie-Pressesprecher sehr erleichtert, dass die meisten Menschen mit Behinderung und ein großer Teil der Mitarbeitenden bald einen vollständigen Impfschutz haben werden. Die zweiten Impftermine finden zwischen 19. Mai und 2. Juni statt. Am 10. Juni gibt es noch einen Zusatztermin zur Einmal-Impfung der Personen, die schon eine Infektion durchgemacht haben. „Dann werden auch diese Personen einen vollständigen Impfschutz haben. Bis Mitte Juni haben somit alle Klienten und Mitarbeiter unserer Eingliederungshilfe-Bereiche ein Impfangebot erhalten und sind vollständig geimpft, sofern sie das Angebot angenommen haben.“

Genaue Zahlen dazu kann der Diakonie-Sprecher aber nicht nennen. Von den Mitarbeitern haben ihm zufolge „mehr als die Hälfte“ das Impfangebot angenommen. Er sehe beim Personal zudem eine steigende Impfbereitschaft.

Impfberechtigt sind auch Personen, die engen und regelmäßigen Kontakt zu den Menschen mit Behinderung haben. Dazu zählen die Angehörigen, die als Betreuer eingesetzt sind, sowie ehrenamtliche Mitarbeiter. „Sie erhalten von uns auf Anfrage eine Bescheinigung, mit der sie dann in einem Impfzentrum ihre Impfberechtigung nachweisen können“, so Wilhelm.

Gesamtsituation weiterhin angespannt

Auch wenn sich aktuell eine leichte Entspannung abzeichne und einzelne Quarantänesituationen zuletzt wieder aufgelöst werden konnten, ist die Gesamtsituation immer noch angespannt, findet Steffen Wilhelm. „An mehreren Standorten gibt es noch weitere einzelne Corona-Fälle, bei denen die Klienten jeweils vor Ort isoliert sind.“

Die Corona-Isolierstation „Rainbow“ in Stetten war Mitte April nach einem Corona-Ausbruch in Wohnhäusern der Diakonie in Waldhausen voll belegt. Derzeit konzentriert sich die Station dem Pressesprecher zufolge auf die Betreuung der Klienten, die einen schwereren Verlauf beziehungsweise starke Symptome haben. „Es handelt sich aber nicht um eine klassische Krankenstation mit medizinischem Fachpersonal wie im Krankenhaus. Wir sind weiter darauf angewiesen, dass Klienten mit einem akuten Krankheitsverlauf im Krankenhaus aufgenommen und dort behandelt werden.“ In dieser Woche wurden in der Nähe von „Rainbow“ weitere vier Plätze eingerichtet, die für infizierte Klienten reserviert sind, die zwar keinen schweren Verlauf haben, aber aus anderen Gründen nicht in ihrer Wohngruppe isoliert werden können.

Im Februar und März haben in Stetten und Rommelshausen bereits erste und zweite Impftermine in den Wohnbereichen der Diakonie Stetten für Menschen mit Behinderung und zusätzlichem Pflegebedarf sowie in einigen Sonder-Wohngruppen stattgefunden. „Insgesamt haben bei diesen ersten Terminen bereits rund 400 Personen eine vollständige Impfung erhalten“, teilt Pressesprecher Steffen Wilhelm auf Anfrage mit.

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Impfungen von mobilen Impfteams durchgeführt

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