Kernen

Diakonie Stetten: Corona-Lage hat sich entspannt - was gilt jetzt für Besucher?

Diakonie Stetten
Noch im April war die Corona-Isolierstation voll belegt, jetzt stehen auch bei der Diakonie Stetten die Zeichen auf Entspannung. © Benjamin Büttner

Nach vielen harten Monaten der Pandemie entspannt sich aktuell die Corona-Lage in der Diakonie Stetten. In der Einrichtung für Menschen mit Behinderung in Stetten gibt es derzeit keine aktiven Corona-Fälle. Das teilt die Pressestelle auf unsere Anfrage mit. Angesichts der sinkenden Inzidenz und der Corona-Impfungen gibt es auch Lockerungen in der Einrichtung.

Diakonie Stetten: „Wir sind erleichtert“

Zuletzt war die Corona-Isolierstation „Rainbow“ der Diakonie Stetten nach einem Corona-Ausbruch in Wohnhäusern der Diakonie Stetten in Waldhausen im April voll belegt. Auch im Mai blieb die Lage angesichts der dritten Pandemiewelle angespannt. Doch nun ist vorerst Aufatmen angesagt. Diakonie-Pressesprecher Steffen Wilhelm zufolge zeichnet sich eine leichte Entspannung ab. „Wir sind erleichtert, dass sich die akute Anspannung in der dritten Welle wieder gelöst hat und die Fallzahlen stark gesunken sind“, sagt er.

Darüber hinaus sei die Diakonie Stetten froh, dass es den Bewohnern und Mitarbeitern, die schwer erkrankt waren, wieder besser gehe.

Dennoch wirke die lange Zeit der Belastungen noch nach – und die Erschöpfung sei in einigen Bereichen noch zu spüren, so Wilhelm. Es sei noch längst nicht alles vorbei. „Wir werden sicher noch Zeit brauchen, bis wir von einer überstandenen Krise sprechen können“, sagt er.

550 Bewohner und 700 Mitarbeiter bereits gegen Corona geimpft

Eine wichtige Rolle bei der aktuellen Lage spielen die Corona-Impfungen, die inzwischen 550 Bewohner und 700 Mitarbeiter aus den verschiedenen Bereichen in Kernen durch die mobilen Impfteams erhalten haben. Bereits im Mai verfolgte die Diakonie den Plan, so viele Menschen wie möglich zu impfen, um eine Ausbreitung des Virus zu unterbinden. Im Juli sollen die Impfungen fortgesetzt werden: Geplant ist ein Termin für rund 120 Zweitimpfungen und ein weiterer für rund 50 bereits genesene Mitarbeiter sowie Menschen mit Behinderung.

Doch nicht alle Impfungen wurden von der Diakonie Stetten organisiert und durchgeführt. Manche Mitarbeiter und Bewohner haben ihre Impfung in einem Impfzentrum oder bei einem Hausarzt bekommen. Was wiederum dazu führt, dass diese Menschen als Geimpfte nicht in der Liste der Diakonie erfasst werden.

Darüber hinaus sei es jedem selbst überlassen, ob er sich impfen lassen möchte oder nicht, sagt Wilhelm. „Der Grundsatz der Freiwilligkeit beim Thema Impfen gilt natürlich auch bei uns in der Diakonie Stetten. Niemand muss sich rechtfertigen, warum er oder sie sich nicht impfen lassen will.“ Nach wie vor können sich alle regelmäßig auf das Virus testen lassen. Da in den Wohnbereichen für Menschen mit Behinderung und zusätzlichem Pflegebedarf „die allermeisten Bewohner schon einen vollständigen Impfschutz haben“, wurde die Testpflicht für geimpfte oder genesene Mitarbeiter entsprechend der Verordnung von dreimal auf einmal wöchentlich reduziert. Unabhängig davon werden vollständig geimpfte oder genesene Mitarbeiter, die in anderen Bereichen arbeiten, gebeten, sich mindestens einmal wöchentlich zu testen.

Schnelltest für Besucher: Nicht überall Pflicht, in manchen Wohnbereichen aber schon

Im Zuge der aktualisierten Corona-Verordnung Mitte Mai sei die Beschränkung auf maximal zwei Besucher am Tag entfallen. Auch sind keine Schnelltests mehr vor dem Besuch zwingend erforderlich – doch werden weiterhin empfohlen. Anders ist es in den Wohnbereichen Gartenstraße, Elisabethenberg und Haldenberg: Für Nicht-Geimpfte und Genesene besteht dort eine Testpflicht, weil es sich um „Wohnbereiche für Menschen mit Behinderung und zusätzlichem Pflegebedarf“ handelt.

Wenn sich die Gesamtsituation weiter entspanne, seien auch weitere Lockerungen in Aussicht. Dennoch gilt es laut Wilhelm, weiterhin vorsichtig zu sein. „Das Virus ist ja leider noch nicht komplett verschwunden.“

Nach vielen harten Monaten der Pandemie entspannt sich aktuell die Corona-Lage in der Diakonie Stetten. In der Einrichtung für Menschen mit Behinderung in Stetten gibt es derzeit keine aktiven Corona-Fälle. Das teilt die Pressestelle auf unsere Anfrage mit. Angesichts der sinkenden Inzidenz und der Corona-Impfungen gibt es auch Lockerungen in der Einrichtung.

Diakonie Stetten: „Wir sind erleichtert“

Zuletzt war die Corona-Isolierstation „Rainbow“ der Diakonie Stetten nach

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