Kernen

Die CO2-Ampeln für die Schulen sind da

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Durch Anhauchen kann die Station getestet werden: Das Co2 in der Atemluft lässt das Lämpchen auf Rot springen. © Gemeinde Kernen

Im vergangenen Jahr hatte die CDU-Fraktion des Kernener Gemeinderats beantragt, dass die Schulen und Kitas der Gemeinde mit CO2-Ampeln ausgestattet werden sollen. Diese Apparaturen werden in Klassenzimmern, Gruppenräumen und Schlafräumen in den Kindertageseinrichtungen aufgestellt und zeigen an, wie hoch die Sättigung mit CO2 in der Raumluft ist – und wann Lüften sinnvoll oder sogar dringend notwendig wird.

Durch das Ampelsystem soll zum einen die Luftqualität in den Räumlichkeiten durch regelmäßiges Lüften verbessert werden, somit die Ansteckungsgefahr verringert – gleichzeitig aber auch unnötiges Lüften verhindert werden.

Die Karl-Mauch-Schule wurde als Erstes beliefert

Der Gemeinderat stimmte der Anschaffung von 90 solcher Apparate zu. Wie die Gemeinde Kernen nun bekanntgegeben hat, sind die nun geliefert worden: „Die erste Fuhre durfte ich gestern der Karl-Mauch-Schule übergeben“, schreibt Bürgermeister Benedikt Paulowitsch in einem Facebook-Post. Gerade für die Lehrkräfte und Erzieherinnen seien die Ampeln eine große Entlastung im Alltag, glaubt der Bürgermeister. Die neuen Ampeln sind sogar ein ganz regionales Produkt: „Dass wir die Ampeln auch noch vom Kernener Betrieb RA-GAS GmbH erhalten haben, freut uns ganz besonders“, so Paulowitsch.

Wann die Schulen und Kitas für alle Kinder wieder aufmachen und die Geräte sich bewähren können, ist noch nicht sicher. Bis dahin kommen die Geräte in der Notbetreuung zum Einsatz. Die Ampeln sollen aber auch nach Corona noch ihren Dienst tun: Regelmäßiges Lüften sei schließlich auch ohne Pandemie eine gute Sache, findet Benedikt Paulowitsch.