Kernen

Haldenschule Rommelshausen: Polizei gibt Entwarnung

Haldenschule
Symbolfoto. © ZVW/Benjamin Büttner

An der Haldenschule in Rommelshausen soll am Montagvormittag an einem Seiteneingang Richtung Friedhof ein Mann eine Viertklässlerin angesprochen und sie am Arm gepackt haben. Nach ersten Informationen soll sich die Schülerin losgerissen und ins Schulgebäude begeben haben, wo sie sich einer Lehrerin anvertraut haben soll. Die Schule informierte umgehend die Polizei. Diese gab am Dienstagnachmittag „nach den nun geführten kriminalpolizeilichen Ermittlungen Entwarnung: Es gab demnach keine, beziehungsweise keine ernstzunehmenden Kontakte zu unbekannten Männern und somit auch keine ernstzunehmende Gefahrenlage für Kinder“, teilt das Polizeipräsidium Aalen in einer Pressemitteilung mit.

Elternbrief zur Sachlage

Gemeinsam mit dem Elternbeirat hatte Rektorin Susanne Kolbe direkt im Anschluss nach dem vermeintlichen Vorfall am Montagmittag anhand eines Elternbriefs die Eltern informiert. „Da die ersten Kinder kurz danach Schulschluss hatten, drängte die Zeit“, so die Rektorin. Gemeinsam mit dem Lehrerkollegium wurden alle Schüler sensibilisiert. Ihnen wurde als reine Vorsichtsmaßnahme gesagt, dass sie mit keiner fremden Person mitgehen und zu niemandem ins Auto steigen sollen. Grundsätzlich gebe es für jedes Kind einen Laufpartner an der Schule, so Kolbe. Wer an dem Tag ohne Laufpartner nach Hause gehen wollte, wurde begleitet oder von den Eltern abgeholt.

In ihrem Elternbrief, welcher der Lokalredaktion Waiblingen vorliegt, erklärt Susanne Kolbe die starke Polizeipräsenz um 12.15 und 13 Uhr. Außerdem bittet Kolbe in der Email, dass Eltern mit ihren Kindern in Ruhe nochmals über die Situation sprechen sollen, was konkret zu tun sei. „Wir werden es ebenfalls nochmal in Ruhe mit den Schülern besprechen“, schreibt Kolbe.

Polizei geht von keinen ernstzunehmenden Kontakten aus

Wie sich weiter herausstellte, soll am Morgen im Bereich der Jägerstraße ebenfalls ein Junge angesprochen worden sein und vor zwei Wochen ein Kind neben der Schule. Auch zu diesen beiden Vorfällen gibt die Kriminalpolizei Waiblingen Entwarnung und geht ebenfalls von keinen ernstzunehmenden Kontakten aus.

Die Gemeinde Kernen als Schulträger und Bürgermeister Benedikt Paulowitsch wurden am Montag direkt im Anschluss von der Haldenschule über den Vorfall informiert. Paulowitsch appelliert an Eltern, Kinder und Bürger, „keine wilden Spekulationen oder Panikmache“ zu verbreiten. „Ich kann verstehen, dass so etwas die Menschen bewegt“, sagt er. Er betont, dass die Kriminalpolizei in solch einem Fall der Sache nachgeht. „Dann gilt es der Polizei zu vertrauen“, sagt er. „Man muss nicht in Panik verfallen“, so Paulowitsch. Gleichzeitig lobt er das umsichtige und schnelle Handeln von Rektorin Susanne Kolbe und dem Lehrerkollegium der Haldenschule, die sachlich und waise mit der Situation umgegangen seien.

Zur Zivilcourage gehöre immer, dass man aufeinander aufpasse, so der Bürgermeister der Gemeinde Kernen. Dazu zähle auch, dass man Augen und Ohren offen hält. Genauso sei es wichtig, dass Eltern nochmals mit den Kindern den Vorfall besprechen und wie man mit bestimmten Situationen umzugehen hat.

An der Haldenschule in Rommelshausen soll am Montagvormittag an einem Seiteneingang Richtung Friedhof ein Mann eine Viertklässlerin angesprochen und sie am Arm gepackt haben. Nach ersten Informationen soll sich die Schülerin losgerissen und ins Schulgebäude begeben haben, wo sie sich einer Lehrerin anvertraut haben soll. Die Schule informierte umgehend die Polizei. Diese gab am Dienstagnachmittag „nach den nun geführten kriminalpolizeilichen Ermittlungen Entwarnung: Es gab demnach keine,

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