Kernen

Kernen bekommt drei neue E-Ladesäulen - wie oft wird die bisherige in der Talstraße eigentlich genutzt?

E Mobilität
Symbolbild. © Gabriel Habermann

Die erste Ladesäule für Elektroautos in der Gemeinde Kernen ging vergangenes Jahr ans Netz. Die gute Nachricht für Fahrer von Elektrofahrzeugen: Nun sollen drei weitere Stromtankstellen folgen. Das hat der Technische Ausschuss des Gemeinderats in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. „Das ist ein tolles Signal“, sagte Peter Mauch, Leiter des Bauamtes.

Die einzige Ladestation steht derzeit hinter der Rossmann-Filiale auf dem Parkplatz Talstraße. Sie hat zwei Ladepunkte. Das heißt, zwei Autos können gleichzeitig geladen werden.

Bargeldlose Zahlung ist möglich

Künftig sollen Fahrer von Elektrofahrzeugen ihre Autos auch an folgenden Standorten laden können: auf den Parkplätzen in der Weinstraße, in der Kirchstraße (gegenüber der Rewe-Filiale) und in der Stettener Straße beim Bürgerhaus. Die freistehenden Ladesäulen sollen über die „innogy eBox professional“ angeschlossen werden. Somit ist eine bargeldlose Zahlung möglich und der Betreiber kann per Fernwartung auf die Ladesäule zugreifen, falls eine Störung vorliegen sollte.

Ladesäulen werden von der Remstalwerke betrieben

Der Betreiber sind in diesem Fall die Remstalwerke. Sie sind verantwortlich für die Technik und Wartung der Ladestationen. Auch die Stadtwerke Waiblingen und das Energieversorgungsunternehmen EnBW hatten Angebote eingereicht. Das wirtschaftlichste kam aber von den Remstalwerken. Das heißt für die Zukunft, dass die Remstalwerke sowohl für die Aufstellung als auch für die Verwaltung der Ladesäulen verantwortlich sind.

Der Servicevertrag mit dem Unternehmen umfasst laut Sitzungsvorlage unter anderem folgende Leistungen: Onlineüberwachung, 24-Stunden-Hotline, Vertrags- und Zugangsmanagement sowie die Nutzungsverwaltung und das Ladekartenmanagement.

Ausbau kostet 46 000 Euro

Für den Ausbau der kommunalen Ladeinfrastruktur fallen Kosten in Höhe von insgesamt 46 000 Euro an.

Andreas Colosi, Fraktionsvorsitzender des Parteifreien Bündnisses (PFB), wollte in der Sitzung wissen, wie stark die bisherige Ladesäule ausgelastet ist. Während anfangs die Zahl bei vier bis fünf Autos im Monat lag, habe sie später zugenommen, so Tiefbauamtsleiter Ralf Bulling. „Aktuell haben wir 30 bis 40 Ladevorgänge pro Monat.“

Nachfrage steigt

Hintergrund für den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Kernen ist zum einen die Nachfrage nach weiteren Ladesäulen, die laut Verwaltung stetig gewachsen ist. Auch Anfragen seitens der Stettener haben sie erreicht.

Größtenteils seien es private Personen gewesen, die einen Elektrowagen besitzen und den Ausbau der Ladeinfrastruktur befürworten.

Zum anderen hat die Bundesregierung im Mai 2016 zusätzliche Impulse für die Elektromobilität beschlossen, um die Nutzung von Elektrofahrzeugen attraktiver zu machen. Das Gesamtpaket besteht aus zeitlich befristeten Kaufanreizen bis Ende 2025, weiteren Mitteln für den Ausbau der Ladeinfrastruktur, zusätzlichen Anstrengungen bei der öffentlichen Beschaffung von Elektrofahrzeugen sowie aus steuerlichen Maßnahmen.

Die erste Ladesäule für Elektroautos in der Gemeinde Kernen ging vergangenes Jahr ans Netz. Die gute Nachricht für Fahrer von Elektrofahrzeugen: Nun sollen drei weitere Stromtankstellen folgen. Das hat der Technische Ausschuss des Gemeinderats in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. „Das ist ein tolles Signal“, sagte Peter Mauch, Leiter des Bauamtes.

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Die einzige Ladestation steht derzeit hinter der Rossmann-Filiale auf dem Parkplatz Talstraße. Sie hat zwei

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