Kernen

Kernen: So sieht die finanzielle Bilanz der ersten Jahreshälfte aus

Falschgeld
Haushalt in Alfdorf. © ALEXANDRA PALMIZI

In der letzten Sitzung des Gemeinderats vor der Sommerpause hat Kämmerer Bernd Hoppe die finanzielle Bilanz des ersten Halbjahrs 2021 vorgestellt, der Finanzbericht wurde vom Gremium zur Kenntnis genommen. Zwar ist der Haushalt laut Kämmerer bislang noch relativ ausgeglichen.

Ob auch zukünftig der Haushaltsausgleich gelingen wird, sei aber noch nicht sicher. Das liegt auch an den bisher weiterhin benötigten Corona-Hilfen: 137 000 Euro wurden in diesem Rahmen in der ersten Jahreshälfte ausgegeben. Davon sind laut Gemeinde 17 000 Euro nicht im Haushalt eingeplant: Diese „sonstigen Ersatzleistungen“ gingen als Corona-Hilfe unter anderem an das Hallenbad und das Bürgerhaus.

Höhere Ausgaben wegen Corona

Besonders hohe Ausgaben gab es für die Gemeinde auch im Kita-Bereich: Hier betragen die bisherigen Ausgaben 45 Prozent vom Jahresplanansatz.

Zu den bisher getätigten Transferzahlungen in Höhe von rund sieben Millionen Euro gehören auch Zuschüsse für Kindergärten mit kirchlichem Träger, die Finanzausgleichszahlungen ans Land Baden-Württemberg und die Kreisumlage. Auch wegen Corona sind in diesem Sektor besondere Kosten entstanden:

Kein Kreditbedarf im Baubereich

So seien von Seiten der Krankenkassen als Sozialleistungsträger schon rund 96 000 Euro an schwangere Beschäftigte in den Kindergärten gegangen, die wegen der Corona-Pandemie nicht zur Arbeit gehen konnten.

Auch die Personalkosten sind bereits etwas höher als geplant: Hier liege man bereits bei 44 Prozent (5,4 Millionen Euro von angesetzten 12,4 Millionen für das ganze Jahr wurden schon ausgezahlt). Positiver sieht es im Baubereich aus: Hier wurde bislang weniger ausgegeben als erwartet. Man werde 2021 im Baubereich wohl keinen Kredit benötigen, so Kämmerer Bernd Hoppe.

In der letzten Sitzung des Gemeinderats vor der Sommerpause hat Kämmerer Bernd Hoppe die finanzielle Bilanz des ersten Halbjahrs 2021 vorgestellt, der Finanzbericht wurde vom Gremium zur Kenntnis genommen. Zwar ist der Haushalt laut Kämmerer bislang noch relativ ausgeglichen.

Ob auch zukünftig der Haushaltsausgleich gelingen wird, sei aber noch nicht sicher. Das liegt auch an den bisher weiterhin benötigten Corona-Hilfen: 137 000 Euro wurden in diesem Rahmen in der ersten Jahreshälfte

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