Kernen

OGL-Fraktion stellt klar: Es geht ihr beim verkehrsberuhigten Bereich in der Blumenstraße nicht um die Parkplätze

Blumenstrasse
Vor dem Kinderhaus Pezzettino soll künftig Schritt-Tempo gelten. © Gaby Schneider

Im Gemeinderat und zuvor in der Sitzung des Technischen Ausschusses (TA) hat der verkehrsberuhigte Bereich vor dem Kinderhaus Pezzettino für Diskussionen gesorgt: Die einen wollten sofort bauen, die anderen noch ein Jahr beobachten. Mit nur einer Stimme Vorsprung setzten sich die Befürworter einer sofortigen Baumaßname durch.

Matthias Kramer, Fraktionsvorsitzender der OGL, hatte den Antrag auf späteren Baubeginn gestellt. In einer Pressemitteilung der Fraktion betont er, dass es der OGL nicht um die wegfallenden Parkplätze gegangen sei. Von anderen Räten wurden die Parkplätze aber im TA und im Rat erwähnt, auch Anwohnern bereiteten sie laut Bürgerbeteiligung Sorge. In der Entscheidung des Gemeinderats spielten sie daher eine wichtige Rolle. Eine missverständliche Formulierung in unserem Artikel vom 13. März konnte den Eindruck erwecken, dass die OGL ebenfalls wegen der Parkplätze verschieben wollte.

Entlastet der zweite Eingang die Blumenstraße?

Für die OGL war der Grund laut Pressemitteilung jedoch: „Der zweite Eingang des Kindergartens auf Seite der Tulpenstraße soll für das Bringen und Abholen der Kinder genutzt werden.“ Dort gebe es genügend Parkplätze, der Verkehr durch „Eltern-Taxis“ solle so sich „spürbar reduzieren“. Und dann, so Kramer, sei es „auch nicht notwendig, eine noch intakte Straße“ aufzureißen - mitsamt Gehweg für 250.000 Euro und mit über 20.000 Betonsteinen. Eine in Augen der OGL keineswegs nachhaltige Vorgehensweise. 

Die Straße müsse allerdings sowieso aufgerissen werden, erklärte Bauamtsleiter Peter Mauch im Gemeinderat, da neue Rohre verlegt werden müssen. Zudem will die Verwaltung nicht, dass sich die Eltern daran gewöhnen, mit dem Auto in der Blumenstraße vorzufahren.

 Wäre die Verkehrssituation in der Blumenstraße nach einem Jahr Beobachtungszeit dennoch problematisch, so hätte man diese immer noch umgestalten können,  meint Matthias Kramer. "Unser ursprüngliches Anliegen war übrigens, die “Spielstraße“ zu bauen, nur kostengünstiger (ca.10.000 Euro), nach dem Modell Freiburgs (https://www.freiburg.de/pb/231709.html). Die Verwaltung entgegnete aber, dass eine solche Lösung von der Straßenverkehrsbehörde in WN niemals eine Genehmigung erhalten würde. Leider."

Im Gemeinderat und zuvor in der Sitzung des Technischen Ausschusses (TA) hat der verkehrsberuhigte Bereich vor dem Kinderhaus Pezzettino für Diskussionen gesorgt: Die einen wollten sofort bauen, die anderen noch ein Jahr beobachten. Mit nur einer Stimme Vorsprung setzten sich die Befürworter einer sofortigen Baumaßname durch.

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Matthias Kramer, Fraktionsvorsitzender der OGL, hatte den Antrag auf späteren Baubeginn gestellt. In einer Pressemitteilung der Fraktion betont er,

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