Kernen

Rommelshausen: Dr. Brunet-Aschoff folgt auf Dr. Franke

Dr. Brunet-Aschoff
Die Allgemeinärztin Dr. Nathalie Brunet-Aschoff leitet seit Oktober die Praxis in Rommelshausen. © Gabriel Habermann

Nicht immer haben Ärzte Glück bei der Suche nach einem Nachfolger für ihre Praxis. Bei Thekla Franke hat es aber geklappt: Sie konnte ihre Praxis in der Karlstraße, die sie vor rund zehn Jahren selbst vom Internisten Dr. Gerhard Greven übernommen hatte, nun weitergeben. Die Nachfolge von Dr. Thekla Franke trat am ersten Oktober die Allgemeinmedizinerin Dr. Nathalie Brunet-Aschoff an.

Zuvor in Krankenhäusern gearbeitet

Die 51-Jährige, die zuvor keine eigene Praxis hatte, ist froh, diesen Schritt gegangen zu sein. „Mit 50 kommt man auf neue Gedanken“, sagt die Mutter von zwei Kindern. Gearbeitet hat die Ärztin, die ursprünglich aus Frankreich kommt, zuvor in Krankenhäusern - unter anderem im Katharinenhospital und im Robert-Koch-Krankenhaus in Stuttgart.

„Seit 2011 bin ich in der Region“, erzählt die Ärztin, die mit ihrer Familie von Tübingen nach Fellbach umgezogen ist. Auch wegen der Arbeit ihres Mannes, der Facharzt für Nuklearmedizin ist, sei die Familie einige Male berufsbedingt umgezogen.

Praxisübernahme in Zeiten von Corona

Besonders in Allgemeinarztpraxen ist die Arbeit derzeit von Corona geprägt. „Es ist eine schwierige Zeit und eine Belastung für alle, für die Arzthelferinnen, aber auch für die Patienten“, sagt Nathalie Brunet-Aschoff. „Wir versuchen alle AHA-Regeln einzuhalten.“ Der Sicherheitsabstand insbesondere am Empfang und im Wartezimmer spielt wie in anderen Arztpraxen eine große Rolle. Auch an der Einhaltung der Hygieneregeln und der Maske führt nichts dran vorbei.

Womöglich wird die Medizinerin später noch zusätzliches Personal einstellen. Obwohl sie mit ihren beiden Arzthelferinnen, Jennifer Engels und Claudia Schmidt, gut aufgestellt ist, könne sie sich in Zukunft Unterstützung vorstellen. Die Praxis verfügt über zwei Sprech- und Untersuchungszimmer. Doch zunächst gilt: „Erst einmal beobachten.“

Gute Beziehung zu den Patienten aufbauen

Für Brunet-Aschoff ist es sehr wichtig, eine gute Beziehung zu ihren Patienten aufzubauen, ihr Vertrauen zu gewinnen. Sie freut sich, dass sie keine „Riesenpraxis“ hat und erhofft sich daher einen familiären Umgang. Auch heute behandelt Nathalie Brunet-Aschoff Patienten, die bereits bei ihrem Vor-Vorgänger Dr. Greven in Behandlung gewesen sind. Sie vermutet, dass es die Praxis seit etwa 40 Jahren gibt.

Neues Program für chronisch kranke Patienten

Neu ist in ihrer Praxis unter anderem ein Programm für chronisch kranke Patienten. Das „Disease-Management-Programm“ wird bei Asthmatikern, bei Menschen mit chronischer Bronchitis, Diabetes mellitus und denjenigen mit koronarer Herzkrankheit angeboten. „Das Ziel ist, Komplikationen zu vermeiden und Krankheitsfolgen vorzubeugen“, erklärt die Allgemeinärztin. Die Kosten des Programms werden von der Krankenkasse übernommen, weshalb es wichtig sei, dass die Patienten ihre Termine regelmäßig wahrnehmen. Ansonsten fliegen sie aus dem Programm raus.

Hausarztzentrierte Versorgung

Darüber hinaus setzt die 51-Jährige auf die Hausarztzentrierte Versorgung. „Der Vorteil ist, dass wir den Patienten eine bessere und umfassendere medizinische Versorgung anbieten können“, sagt die Ärztin. In dieser Form der medizinischen Versorgung ist der Hausarzt die erste Anlaufstelle für Patienten und koordiniert die weiteren Behandlungsschritte, etwa bei anderen Fachärzten.

Erweiterte Öffnungszeiten

Neue Öffnungszeiten: montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr. Montags, dienstags und donnerstags außerdem von 15 bis 18 Uhr.

Nicht immer haben Ärzte Glück bei der Suche nach einem Nachfolger für ihre Praxis. Bei Thekla Franke hat es aber geklappt: Sie konnte ihre Praxis in der Karlstraße, die sie vor rund zehn Jahren selbst vom Internisten Dr. Gerhard Greven übernommen hatte, nun weitergeben. Die Nachfolge von Dr. Thekla Franke trat am ersten Oktober die Allgemeinmedizinerin Dr. Nathalie Brunet-Aschoff an.

Zuvor in Krankenhäusern gearbeitet

Die 51-Jährige, die zuvor keine eigene Praxis hatte, ist

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