Kernen

Sozialer Wohnungsbau in Kernen: Etwa 45 Wohnungen auf der Hangweide geplant

Hangweide
Auf dem Hangweide-Quartier wird die Gemeinde selbst bauen. © ZVW/Gabriel Habermann

Mit dem Ziel, bis zum Jahr 2030 Zugriff auf 400 weitere Wohnungen in Kernen zu haben, möchte die Gemeinde nun selbst in den Wohnungsbau einsteigen. Gebaut werden soll auf einem Baufeld auf der Hangweide, welches Eigentum der Gemeinde bleiben und Platz für 35 bis 45 Wohnungen bieten soll. Angesichts der Größe des Projektes, das auf rund 15 Millionen Euro geschätzt wird, überlegt die Gemeinde, eine eigene kommunale Wohnungsbaugesellschaft zu gründen.

Günstiger wohnen in Kernen mit Wohnberechtigungsschein

Der entstandene Wohnraum soll im Anschluss Menschen mit einem Wohnberechtigungsschein zur Verfügung stehen. Damit will die Gemeinde Kernen Sozialmietwohnungen schaffen, deren Anteil dem kommunalen Wohnraumkonzept zufolge insgesamt 17,5 Prozent betragen soll. Auf dem Baufeld sollen hochwertige, klimafreundliche Bauten entstehen, rund 150 Personen werden darin unterkommen können. Bürgermeister Benedikt Paulowitsch betont, mit dem Projekt einen qualitativen sozialen Wohnbau ermöglichen zu wollen.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde nun beschlossen, das Vergabeverfahren für die Bauleistung in die Wege zu leiten. Dem aktuellen Plan zufolge wird im November 2023 feststehen, welches Unternehmen die Wohnungen baut, Anfang 2024 soll dann begonnen werden.

Bis 2025 sollen 220 neue Wohnungen entstehen

Geht der Plan auf, würde im Jahr 2025 bereits etwas mehr als die Hälfte des bis 2030 angesetzten Ziels von 400 Wohnungen stehen. Neben dem Projekt auf der Hangweide werden bis dahin weitere Projekte und Anmietungen abgeschlossen sein, so dass mit 220 zusätzlichen Wohnungen gerechnet werden kann. Die Gemeinde stellt klar, dass die 400 Wohnungen nur durch eigene Bebauung der Hangweide erreichbar sein werden.

Doch wer finanziert das teure Vorhaben? Da die Wohnungen auf die Sozialquote angerechnet werden, kann die Kernener Gemeindeverwaltung Fördergelder beantragen. Davon kann zumindest ein kleiner Teil der Kosten, etwa zwei Millionen Euro, getragen werden.

Mit dem Ziel, bis zum Jahr 2030 Zugriff auf 400 weitere Wohnungen in Kernen zu haben, möchte die Gemeinde nun selbst in den Wohnungsbau einsteigen. Gebaut werden soll auf einem Baufeld auf der Hangweide, welches Eigentum der Gemeinde bleiben und Platz für 35 bis 45 Wohnungen bieten soll. Angesichts der Größe des Projektes, das auf rund 15 Millionen Euro geschätzt wird, überlegt die Gemeinde, eine eigene kommunale Wohnungsbaugesellschaft zu gründen.

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