Kernen

Start in die Freibad-Saison erneut verschoben: Stettener Bädle ist noch zu

Bädle
Nix los am Montag im Stettener Bädle – das war anders geplant. Eigentlich sollte zum Wochenbeginn der Startschuss für die Badesaison fallen. © Sebastian Striebich

Nichts war’s mit dem langersehnten Startschuss im Stettener Bädle. Nachdem sich der Beginn der Freibadsaison durch die Corona-Krise ohnehin stark verzögert, wollte der Bädlesverein am Montag endlich seine Pforten für einen eingeschränkten Betrieb öffnen. Doch zum Wochenbeginn lag das Bädle noch immer so ruhig und verlassen da wie schon in den vergangenen Monaten, wenn nicht gerade Ehrenamtliche damit beschäftigt waren, es für den langersehnten Betrieb vorzubereiten.

Der erneute Verzug ist allerdings weder dem Coronavirus noch etwa Problemen mit der Technik oder Ähnlichem geschuldet – die Stettener sind längst bereit für ihre ersten Gäste. Jetzt machte das Wetter den Verantwortlichen einen Strich durch die Rechnung. „Bei uns gilt die Faustregel: 11 Uhr, 18 Grad und trocken, dann öffnen wir“, erklärt die Bädlesvereinsvorsitzende Tamara Diebel unserer Zeitung. Und diese Voraussetzungen waren zum Wochenbeginn schlichtweg nicht erfüllt. Auf seiner Homepage hat der Bädlesverein den Startschuss in die neue Saison jetzt auf Mittwoch, 17. Juni, verschoben. Vorausgesetzt natürlich, das Wetter spielt mit.

Wenn das Freibad dann seine Türen öffnet, gelten zunächst besondere Regeln. So werden vorerst nur Mitglieder des Bädlesvereins eingelassen, die individuelle Badezeit und die Besucherzahl werden begrenzt. Wer ins Bädle will, muss sich vorab über die Homepage für einen bestimmten Zeitabschnitt anmelden. „Pro Tag darf nur ein(!) Zeitfenster reserviert werden“, heißt es dazu auf der Homepage. Eine Buchungsbestätigung muss der Badegast dann am Eingang vorlegen – einen Kassenbetrieb vor Ort gibt es aber nicht.

Kiosk bleibt geschlossen, Spielgeräte sind nicht erlaubt

Der Kiosk, Umkleideräume und Duschen bleiben vorerst geschlossen. Schade für die Kinder, bei denen das Bädle sehr beliebt ist: Auch „Spielgeräte, Schwimmtiere und -nudeln, Luftmatratzen und Ähnliches sind im Becken nicht erlaubt“, schreiben die Verantwortlichen. Ihnen sei bewusst, „dass diese Maßnahmen für uns alle erhebliche Einschränkungen bedeuten.“ Vor allem die jungen Badegäste seien davon besonders betroffen. „Aber nur durch konsequente Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln ist eine Öffnung zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt möglich.“

Für immer sollen die strengen Regeln freilich nicht gelten: Der Bädlesverein will die Entwicklungen genau beobachten und die Maßnahmen entsprechend anpassen.