Kernen

Ukraine-Helfer aus Kernen bringen geflüchtete Familie mit

Kernen Ukraine Hilfe Transporter
In Ostpolen haben die Kernener die gespendeten Hilfsgüter aus den Transport-Fahrzeugen geladen und übergeben. © privat

13 Tonnen Hilfsgüter für die Ukraine haben sie aus Kernen ins ostpolnische Cholm gebracht, nun sind die Freiwilligen Feuerwehrleute, Unternehmer Olaf Abendroth und Bürgermeister Benedikt Paulowitsch zurück in Kernen. Der Rathaus-Chef hat im Transporter auch eine Ukrainerin mit ihren drei Kindern im Alter von zwei, vier und zehn Jahren befördert.

Die Familie hat Bekannte in Stetten, die sie aufnehmen. Gemeinsam mit ihren drei Kindern stand die 39-Jährige 14 Stunden lang an der ukrainisch-polnischen Grenze, berichtet der Bürgermeister auf Nachfrage unserer Redaktion. Sie hätten Glück im Unglück gehabt. Nach langer Wartezeit bei kalten Temperaturen nahm ein Fahrer eines Transporters die Familie auf den letzten Metern zur Grenze auf. So konnten Mutter und Kinder die ukrainische Grenze im Auto passieren.

Wohnungen dringend benötigt

„Wir werden in den kommenden Wochen und Monaten – und das auf lange Sicht – Wohnungen und Häuser brauchen“, sagte Benedikt Paulowitsch in einer Videonachricht aus dem Auto heraus.

Er hat einen Aufruf für Wohnraum in Kernen gestartet: Diejenigen, die Häuser, Ferien- oder Einliegerwohnungen oder Apartments für geflüchtete Menschen aus der Ukraine zur Verfügung stellen können, werden gebeten, sich bei der Gemeinde zu melden. Die E-Mail-Adresse lautet ukraine-hilfe@kernen.de.

Paulowitsch, Abendroth und die Feuerwehrleute Christian Massierer, Joachim Leidig, Edmund Merz, Manfred Idler und Gerhard Eißele waren am Sonntagmorgen mit zwei Lkw und einem Sprinter in Kernen aufgebrochen.

Am Montag luden sie die Hilfsgüter aus Kernen in Cholm (polnisch: Chelm) ab und traten am späten Montagabend beziehungsweise am Dienstagmorgen die Rückreise an.

13 Tonnen Hilfsgüter für die Ukraine haben sie aus Kernen ins ostpolnische Cholm gebracht, nun sind die Freiwilligen Feuerwehrleute, Unternehmer Olaf Abendroth und Bürgermeister Benedikt Paulowitsch zurück in Kernen. Der Rathaus-Chef hat im Transporter auch eine Ukrainerin mit ihren drei Kindern im Alter von zwei, vier und zehn Jahren befördert.

Die Familie hat Bekannte in Stetten, die sie aufnehmen. Gemeinsam mit ihren drei Kindern stand die 39-Jährige 14 Stunden lang an der

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