Kernen

Wie die AfD ein Start-up aus Kernen auf eine Geschäftsidee brachte

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Symbolbild. © Thomas Ulrich/Pixabay

Ins Landesfinale haben sie es nicht geschafft, aber immerhin sind zwei junge Unternehmerinnen mit ihrem Kernener Start-up am Montag beim „Female Founders Cup“ des Wirtschaftsministeriums zum Publikumsliebling gekürt worden.

Drei Minuten durften Nina Scavello und Giulia Fioriti ihre Geschäftsidee vorstellen, drei Minuten beantworteten sie anschließend noch Fragen – alles von zu Hause aus, denn wegen Corona fand der Wettbewerb für Gründerinnen nur digital statt.

Sie hätten extra alles umgeräumt, eine weiße Wand freigemacht und für Beleuchtung gesorgt, um bei ihrem Video-Auftritt gut zu sehen zu sein, berichtet Nina Scavello. Die 27-Jährige hat zusammen mit der 26-jährigen Giulia Fioriti in Kernen Anfang 2019 die Mecoa Mediencoaching GbR gegründet. Sie bieten Social-Media-Beratung an, für Unternehmen, aber auch für Politiker.

Mit dem Ziel, kommendes Jahr vor allem Politiker anzusprechen und als Kunden zu gewinnen, sind die beiden auch beim „Female Founders Cup“ angetreten. Es gehe darum, komplexe politische Inhalte auf den digitalen Plattformen mit ihrem riesigen Angebot einfach zu erklären.

AfD auf Facebook und Co. sehr erfolgreich

Bei der letzten Wahl zum EU-Parlament seien die meisten erfolgreichen Social-Media-Beiträge von der AfD gekommen, sagt Nina Scavello. Sie hätten sich danach gefragt, warum das so war. Und daraus die Idee entwickelt, Politikern zu helfen, auf den Plattformen besser rüberzukommen.

Nina Scavello arbeitet auch hauptberuflich im Social-Media-Bereich in der Politik. Sie wohnt in Stuttgart und führt das Kernenener Unternehmen in einer nebenberuflichen Selbstständigkeit. Ihre Mitgründerin Giulia Fioriti arbeitet vor allem von München aus. Doch Kernen sei ihre „gemeinsame Base“, sagt Nina Scavello. Hier treffen sie sich, um das gemeinsame Start-up weiterzubringen. Die beiden Gründerinnen sind  in Kernen aufgewachsen und in Waiblingen aufs Staufer-Gymnasium gegangen.

Ins Landesfinale haben sie es nicht geschafft, aber immerhin sind zwei junge Unternehmerinnen mit ihrem Kernener Start-up am Montag beim „Female Founders Cup“ des Wirtschaftsministeriums zum Publikumsliebling gekürt worden.

Drei Minuten durften Nina Scavello und Giulia Fioriti ihre Geschäftsidee vorstellen, drei Minuten beantworteten sie anschließend noch Fragen – alles von zu Hause aus, denn wegen Corona fand der Wettbewerb für Gründerinnen nur digital statt.

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