Korb

Auch Korb liegt im Vergleich der Corona-Quarantäne-Zahlen vor Waiblingen

Corona test smybol symbolbild
Coronatest-Utensilien – dass wir in Deutschland sehr viele Tests gemacht haben, war wichtig und hilfreich. © ZVW/Benjamin Büttner

26 Korber sind mit dem Coronavirus infiziert und befinden sich in Quarantäne. Das ist laut Landratsamt der Stand von Dienstagnachmittag (03.11.), 15.52 Uhr. Vor einer Woche, am Dienstag, 27. Oktober, lag die Zahl der nachweislich Corona-Infizierten in der Gemeinde noch bei zwölf und eine weitere Woche zuvor bei drei.

Auf 100.000 Einwohner hochgerechnet hätte Korb mit seinen knapp 11.000 Einwohnern 236 aktive Fälle. Verglichen mit den Nachbarkommunen ist diese Zahl hoch. Waiblingen (55.000 Einwohner), das mit 112 die meisten aktiven Fälle im Rems-Murr-Kreis verzeichnet, hat in der Hochrechnung auf 100.000 weniger Infizierte in Quarantäne als Korb, nämlich 204. Fellbach stand am Dienstag bei 83 Fällen – bei 45.000 Einwohnern ergibt das in der Vergleichsrechnung 184.

Welzheim hingegen, das ungefähr so viele Einwohner wie Korb hat, verzeichnete am Dienstag lediglich acht aktive Fälle (hochgerechnet: 73).

Deutlich vor den großen Nachbarn und dem kleineren Korb liegt weiterhin Kernen, für das das Landratsamt am Dienstagnachmittag 61 aktive Fälle auswies. Hochgerechnet auf 100.000 bedeutet das für Kernen mit seinen 15.500 Einwohnern 394 aktive Fälle.

Wo stecken sich die Korber an? „Die Infektionen sind eher auf Familienfeiern oder das familiäre Umfeld zurückzuführen und konzentrieren sich nicht auf bestimmte Bereiche oder Einrichtungen“, teilt die Gemeinde mit.

In Quarantäne befinden sich neben den 26 Infizierten natürlich noch zahlreiche Kontaktpersonen, aktuell etwa Achtklässler der Korber Gemeinschaftsschule: Nachdem vergangene Woche eine Schülerin positiv auf das Virus getestet worden war, mussten sich ihre Mitschüler aus der Klasse 8a und auch manche Schüler aus der Klasse 8b häuslich isolieren. Ihre Quarantäne endet am Donnerstag, 5. November, teilt die Gemeinde mit. Auch eine Mitarbeiterin des evangelischen Kindergartens Steinreinach wurde positiv getestet, eine Ganztagsgruppe musste daraufhin in Quarantäne.