Korb

Höhere Bestattungsgebühren: Sterben in Korb wird teurer

Symbolfotobestattung
Ein Todesfall in der Familie kann für Hinterbliebene kostspielig werden. (Symbolfoto) © Hardy Zürn

Der Korber Gemeinderat hat am Dienstag, 14. September, einer Anpassung der Vergütung für den Bestattungsordner zugestimmt. Diese Änderung ging auf den Antrag der Firma Schatz Gärtnerei zurück, die seit Mai 2009 für die Gemeinde Korb Arbeiten wie etwa das Ausheben von Gräbern übernimmt. Zum ersten Mal seit 2009 ändern sich nun die Gebühren.

Kosten für Kindergräber bleiben gleich 

So steigt die Bestattungsgebühr von 80 Euro auf 150 Euro, für die Durchführung der Bestattungsordnung verlangt die Firma ab sofort 12 Euro statt 8 Euro. Ein einfachtiefes, mit dem Bagger ausgehobenes Grab kostet nun 510 Euro (davor 415 Euro), ein doppeltiefes Grab kostet jetzt 590 Euro statt 485 Euro. Gräber, die von Hand ausgehoben werden müssen, kosten 100 Euro mehr als bisher, ein Urnengrab kostet neuerdings 160 Euro statt 115 Euro. Der Preis für Kindergräber ändert sich nicht. Im Vergleich mit anderen Gemeinden befänden sich die beantragten Gebührenerhöhungen im Rahmen, so die Sitzungsvorlage.

Zusätzlich wird der Bestatter künftig einen Erschwerniszuschlag verlangen dürfen, wenn es zum Beispiel um das Ausgraben, Umbetten oder Tieferlegen von Leichengebeinen oder Urnen geht. Dieser Zuschlag sei im ursprünglichen Vertrag nicht beinhaltet gewesen, da solche erschwerten Umstände damals nur sehr selten aufgetreten seien und es fast nur neue Gräber auf „unberührtem Boden“ gab, erklärt die Gemeinde Korb.

Das habe sich geändert: „Inzwischen kommt es allerdings regelmäßig vor, dass vor allem in Reihengräbern, die bereits das zweite Mal belegt werden, eine Ausgrabung vorgenommen werden muss.“

Neuer Friedhof: Langsame Verwesung

Besonders Wiederbelegungen auf dem Neuen Friedhof stellen demnach für die Firma Schatz eine Herausforderung dar, „da ein teilweise hoher Wasserstand im Erdreich in diesem Gebiet, den Verwesungsprozess besonders verlangsamt.“ Dies verursache für den Totengräber einen erheblichen Mehraufwand, da in solchen Fällen zusätzliche Vorkehrungen getroffen werden müssen.

Des Weiteren bezahlt die Firma Hilfskräften künftig 35 Euro pro Stunde statt 30 Euro pro Stunde wie bisher. Auch das sei im Vergleich zu anderen Kommunen im Kreis angebracht, so die Sitzungsvorlage. In Remshalden zum Beispiel seien es 33 Euro pro Stunde.

Der Korber Gemeinderat hat am Dienstag, 14. September, einer Anpassung der Vergütung für den Bestattungsordner zugestimmt. Diese Änderung ging auf den Antrag der Firma Schatz Gärtnerei zurück, die seit Mai 2009 für die Gemeinde Korb Arbeiten wie etwa das Ausheben von Gräbern übernimmt. Zum ersten Mal seit 2009 ändern sich nun die Gebühren.

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Kosten für Kindergräber bleiben gleich 

So steigt die Bestattungsgebühr von 80 Euro auf 150 Euro, für die

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