Korb

Impftruck auch in Korb? Vorerst gibt es dafür noch keinen Termin

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Bei dem "Impftruck" handelt es sich um eine sogenannte Mobile Medizinische Versorgungseinheit des DRK für besondere Einsätze und Katastrophenfälle. Es ist ein 13,5 Meter langer, vier Meter hoher, 255 Meter breiter und 33 Tonnen schwerer Lkw. Er enthält zwei vollausgestattete Arztpraxen. © Gabriel Habermann

Unter dem Motto „Gas geben mit dem Impftruck: Impfungen in den Kommunen“ ist die mobile Impfeinheit des Landkreises als Impftruck seit Dienstag (02.03.) im gesamten Rems-Murr-Kreis unterwegs. Die Korber Gemeindeverwaltung ist einer Pressemitteilung zufolge bemüht, möglichst bald einen Termin zu erhalten. Zum aktuellen Zeitpunkt sei allerdings noch nicht festgelegt, wann das mobile Impfzentrum in Korb Halt machen wird.

Die Gemeindeverwaltung habe Verständnis dafür, dass die Städte und Gemeinden in einer bestimmten Reihenfolge angefahren werden und dass dabei sowohl die Entfernung zum Kreisimpfzentrum als auch die Anzahl der zu impfenden Einwohner berücksichtigt wird.

Sobald bekannt sein wird, wann der Impftruck auch nach Korb kommt, wird die Gemeindeverwaltung den Termin im Mittelungsblatt und online kommunizieren und auch erläutern, wie man sich zu einem Termin anmelden kann. Bis dahin bittet die Gemeindeverwaltung um Geduld, schreibt sie in ihrer Mitteilung.

Landrat Richard Sigel wird in der Pressemitteilung so zitiert: „Das Projekt zielt ausschließlich auf die Impfung der vulnerablen Gruppen von Menschen über 80 Jahren ab, das war mir persönlich wichtig. Schließlich brauchen wir gerade bei dieser Gruppe mehr Tempo – im Wettlauf zwischen den Impfungen und den hochansteckenden Virusvarianten.“ Sigel fügt hinzu: „Unser Angebot ist deshalb möglich, weil kommende Woche die mobilen Teams die Erstimpfungen in allen Pflegeund Seniorenheimen im Rems-Murr-Kreis abgeschlossen haben.“

Impfstoff ist knapp

Nach wie vor ist nicht genug Impfstoff vorhanden, um rasch alle Impfwilligen zu bedienen. Mit dem Impftruck kommen jedoch zusätzliche Impfdosen in den Rems-Murr-Kreis, dafür hat sich Landrat Sigel eingesetzt und diese Chance sollte man nutzen. In der nächsten Phase könnten auf diese Weise – je nach aktueller Lage – auch Menschen über 70 Jahren geimpft werden.

Geimpft wird in einem „Impftruck“, einem Vierzigtonner des DRK, in dem sich eine voll ausgestattete Arztpraxis mit mehreren Räumen befindet – Platz genug für zwei Impfstraßen. Pro Tag können mit dem Impftruck bis zu 120 Impfungen verabreicht werden, heißt es in der Mitteilung. Die Ärzte im Impftruck arbeiten mit dem Impfstoff von Biontech; für die Zweitimpfung kommt der Truck drei Wochen später zurück.

Tool Teveron soll Terminvereinbarung vereinfachen

Eine weitere Unterstützung soll das Terminvereinbarungs-Tool Teveron sein, mit dem die Impftermine einfach und übersichtlich erfasst werden können. Teveron wurde vom Landratsamt und einer Software-Firma bereits letztes Jahr für die Terminvereinbarung im Schnelltestzentrum entwickelt und hat sich seither bewährt.