Korb

Schwimmen bis in den Oktober hinein: Im Korber Bädle endet die Freibad-Saison erst jetzt

Albert Heinrich Korber Bädle
Albert Heinrich ist zufrieden mit der zurückliegenden Badesaison. © ZVW/Sebastian Striebich

„Wir waren die Ersten, die aufgemacht haben und wir werden die Letzten sein, die schließen!“, hat Albert Heinrich, der Chef im Bädlesverein, vor einigen Wochen angekündigt. Tatsächlich dürfte es wenige Freibäder in Deutschland geben, die länger offen hatten als die Korber. Erst am Sonntag (4.10.) endet hier die Badesaison und trotz des herbstlichen Wetters trauen sich bis fast zuletzt Menschen ins Becken – dafür hat Albert Heinrich unserer Zeitung am Freitagvormittag ein Beweisfoto geliefert.

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Noch am Freitagvormittag, also am 1. Oktober, haben im Bädle einige Schwimmer ihre Bahnen gezogen. Das Foto hat uns Albert Heinrich, der Vorsitzende des Bädlesvereins zugeschickt. © Albert Heinrich (Bädlesverein)

23 600 Badegäste zählten die Korber in der Corona-Saison insgesamt, das sind fast so viele wie im Vorjahr, als 24 670 Besucher in das Freibad gekommen sind. „Sehr viel Arbeit“ sei das in diesem Jahr gewesen, sagt Albert Heinrich, aber „sehr erfolgreich“. Das zur Nazi-Zeit von listigen Korbern erbaute Bädle feiert in diesem Jahr 80-Jahr-Jubiläum. Für Begeisterung hat im Sommer unter anderem ein "A....bombenwettbewerb" gesorgt.

Noch ist der letzte Badegast übrigens nicht ins Wasser gesprungen: Am Samstag, 14. November, soll in Korb von 14 Uhr an das Winterschwimmen stattfinden. Auch hierfür werden sich mit Sicherheit ein paar Hartgesottene finden.