Korb

Skulpturenweg „Köpfe am Korber Kopf“ eröffnet am Muttertag (8.5.)

Korber Köpfe
Das Kuratoren-Ehepaar Guido und Ruth Messer im Korber Rathaus. © Benjamin Büttner

Es sei nicht nur die herrliche, bequem zu erwandernde Berglandschaft, durch die die „Köpfe am Korber Kopf“ seit 16 Jahren so einmalig und spannend seien, formuliert der Bildhauer und Ausstellungskurator Guido Messer im Rahmen eines Pressegesprächs im Korber Rathaus. „Sondern da ist jedes Jahr eine aufs Neue zusammengestellte Runde mit Skulpturen von Profi-Künstlern und Laien-Künstlern, mit Kunstwerken, die einfach neugierig machen, unterhaltsam und sehenswert sind.“

Obwohl sie doch alle um ein Motto kreisen, sorgen die einzelnen Skulpturen bei Spaziergängern häufig für Fragen. „Ein Glück für jede und jeden, der zu sehen und zu unterscheiden vermag!“, lautet Messers Fazit zu der diesjährigen Ausstellung, die am Muttertag, Sonntag, 8. Mai von Bürgermeister Jochen Müller eröffnet wird.

Menschen begegnen und Kunst in lebendiger Natur betrachten

Die Botschaft am Eröffnungstag und darüber hinaus, so Müller, laute: „Wir wollen uns treffen, trotz Pandemie und Alltagssorgen!“ Mit den Skulpturen sei die Möglichkeit geboten, in die Natur hinauszugehen, andere Menschen zu treffen und sich in der ständig verändernden Umgebung mit ihnen sowie den Botschaften der Künstler auseinanderzusetzen.

Eine Umgebung, ergänzt Dr. Manfred Schneider, Mitglied der „Köpfe-Projektgruppe“, die sich nicht nur im Laufe der Jahreszeiten verändere, sondern auch mit dem Wetter und dem Wechsel des Sonnenstandes.

Ruth und Guido Messer präsentieren den Besuchern eine Vielfalt an Künstlern und deren Werke, die aus ganz unterschiedlichen Materialien bestehen. Die Vielfalt lebt aus den Gegensätzen heraus, die sich, in die Weinberglandschaft entlang des Skulpturenrundwegs eingefügt, zu einer Einheit zusammenfinden werden, angefangen von Werner Pokornys „Wheel“ aus Cortenstahl und Horst Peter Schlotters drei Stelen „Gedanken“, "Kopfbalance“ und „Denkgebäude“, über Beate Debus’ fünf Bronzeköpfe und Randolf Pirkmayers „kopf 69“ bis hin zu Reinhard Scherers „Dynamischer Raum I“, einer Komposition aus Cortenstahl, in der Raum und Fläche zu einer Balance aus Statik und Dynamik, aus „Innen“ und „Außen“ zusammengefügt werden.

Neben dem offenen Denkraum, den der in Alfdorf-Pfahlbronn lebende Scherer präsentiert, darf man natürlich auf die Arbeiten der weiteren „Lokalmatadoren“ gespannt sein. Es handelt sich dabei zunächst um den Land-Art-Künstler David Klopp und seine Teamkollegen Albrecht Rühle und Wolfgang Schmid, deren Arbeiten an ihrer Installation „Ohrenthron“ bereits vor Monaten begonnen haben.

Mit aus Granitblöcken herausgearbeiteten Gesichtern wird sich die Bildhauerklasse der Kunstschule Waiblingen unter der handwerklichen und künstlerischen Leitung von Reinhard Jochem präsentieren, während Guido Messer mit der Bronze „Kl. Denkmal v.d. Erde“ auf das Sterben von Meereslebewesen aufmerksam macht.

Schulklassen steuern Installationen für den Skulpturenpfad bei

Ein Höhepunkt unter den Kunstwerken sollen die Arbeiten der Kunstprofilklassen der Salier-Gemeinschaftsschule Waiblingen und ihrer Lehrerin Marie-Luise Leifheit darstellen sowie die der Klasse 11 des Max-Planck-Gymnasiums Schorndorf, die sich unter Anleitung von Kunstlehrerin Sabine Hamp mit dem auseinandersetzt „Was mir durch den Kopf geht“.

Nicht zuletzt auch dem coronabedingten Unterrichtsausfall geschuldet, befinden sich diese Installationen bis zu ihrem Aufbau auf dem Skulpturenpfad in einem kontinuierlichen Prozess der Weiterentwicklung und -entstehung.

Bürgermeister Jochen Müller bedankte sich bei allen Beteiligten, die zum Erfolg des Skulpturenrundwegs einen Beitrag leisten. Er verwies auf das umfangreiche Begleitprogramm, das sich bis ins Frühjahr 2023 hinein erstrecken wird.

Es sei nicht nur die herrliche, bequem zu erwandernde Berglandschaft, durch die die „Köpfe am Korber Kopf“ seit 16 Jahren so einmalig und spannend seien, formuliert der Bildhauer und Ausstellungskurator Guido Messer im Rahmen eines Pressegesprächs im Korber Rathaus. „Sondern da ist jedes Jahr eine aufs Neue zusammengestellte Runde mit Skulpturen von Profi-Künstlern und Laien-Künstlern, mit Kunstwerken, die einfach neugierig machen, unterhaltsam und sehenswert sind.“

Obwohl sie doch

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