Korb

The Biggest Loser: Vom Dreh zurück in den Alltag

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Kamil und Zoi Cvitkovic sind stolz auf ihre Erfolge beim Abnehmen. © Habermann / ZVW
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The Biggest Loser
"The Biggest Loser" Kamil (c)SAT.1/ Martin Rottenkolber Dieses Bild darf honorarfrei bis Ende März 2017 fuer redaktionelle Zwecke und nur im Rahmen der Programmankuendigung verwendet werden. Spaetere Veroeffentlichungen sind nur nach Ruecksprache und ausdruecklicher Genehmigung der ProSiebenSat1 TV Deutschland GmbH moeglich. Nicht fuer EPG! Verwendung nur mit vollstaendigem Copyrightvermerk. Das Foto darf nicht veraendert, bearbeitet und nur im Ganzen verwendet werden. Es darf nicht archiviert werden. Es darf nicht an Dritte weitergeleitet werden. Bei Fragen: 089/9507-1170. Voraussetzung fuer die Verwendung dieser Programmdaten ist die Zustimmung zu den Allgemeinen Geschaeftsbedingungen der Presselounges der Sender der ProSiebenSat.1 Media SE. © SAT.1/ Martin Rottenkolber
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The Biggest Loser
Kamil (links) und Zoi Cvitkovic (rechts) sind stolz auf ihre Erfolge beim Abnehmen. © SAT.1/ Martin Rottenkolber

Korb. Auf der Straße werden sie angesprochen, von Bekannten gelöchert: Seit vier Wochen ist das Korber Ehepaar Zoi und Kamil Cvitkovic in der TV-Sendung „The Biggest Loser“ zu sehen. Sie kämpfen gegen überflüssige Pfunde und um den Hauptgewinn von 50 000 Euro. Bei Tee und Kaffee berichten die beiden vom Dreh und von ihrem Alltag zurück in Korb. Wie’s ausgeht, verraten sie natürlich noch nicht ...

„Ich muss zugeben, es macht schon Spaß“, kommentiert Zoi Cvitkovic grinsend die plötzliche Bekanntheit, die die Ausstrahlung der Sat.1-Sendung „The Biggest Loser“ ihr und ihrem Ehemann Kamil Cvitkovic beschert (wir berichteten). „Ich hatte mir vorgenommen, mich zu verstecken.“

Hatte ihr Bekanntenkreis erst von ihrem Auftritt erfahren dürfen, nachdem der Fernsehsender die Teilnehmer öffentlich gemacht hatte, werden sie nun beim Einkaufen angesprochen, und natürlich von allen Seiten ausgefragt, wie es beim Dreh war. „Es ist toll“, findet Kamil Cvitkovic. „Ich bin eine Mediensau, also ziemlich gerne im Fernsehen, stehe gerne im Mittelpunkt.“

Sport, Sport, Sport: Der Drehalltag strengt an

Zwei Fragen, die sie häufig zu hören bekommen, dürfen und wollen die beiden nicht beantworten: wie viel sie abgenommen haben und bis zu welcher Wettbewerbsrunde sie gekommen sind. Ihre Erfolge bei der Gewichtsabnahme jedoch sind für Bekannte und Nachbarn durchaus sichtbar. Ebenso deutlich sichtbar ist, wie stolz die beiden darauf sind.

Sie haben über Monate hart an sich gearbeitet. Bereits im Spätsommer waren die beiden für die ersten Drehwochen im Trainingslager in Andalusien. Dort hatten sie ein straffes Sportprogramm: morgens, abends, in Drehpausen, mit Cross-Trainer und Fitnesshanteln oder am Strand.

Zoi: „Manche Szenen kann ich immer noch nicht mit angucken.“

„Ich empfand den Alltag als stressig“, berichtet Zoi Cvitkovic von den Wochen im Camp. „Es war halt wenig Zeit, vor allem am Anfang.“ Richtige Arbeit sei jeder Tag gewesen. Alles musste gefilmt werden: die Wettkämpfe, Show-Herausforderungen, Interviews, Umzüge vom Luxus- ins Zeltlager und zurück, das Miteinander der Teilnehmer. „Von morgens bis abends war einfach Drehzeit angesagt“, bestätigt Kamil Cvitkovic. Dazu kamen gelegentlich Termine beim Ernährungsberater und Sport, Sport, Sport.

An manchen Tagen war sie mit den Nerven runter, gibt Zoi Cvitkovic zu. Es ist ihr unangenehm, Momente im Fernsehen zu sehen, in denen ihr die Tränen kamen. „Manche Szenen kann ich immer noch nicht mit angucken.“ Doch generell, schränkt sie ein, ist sie mit dem Schnitt von Sat.1 zufrieden: „Es ist in Ordnung. ... Sie wollen die Leute nicht in schlechtem Licht dastehen lassen.“

Kamil: "Der Konkurrenzgedanke war da"

Kamil Cvitkovic, im Gespräch selbstironisch und gut gelaunt, gab sich vor der Kamera sehr wettbewerbsorientiert. Damit wollte er keine Rolle spielen, sagt er: Der Konkurrenzgedanke war nun mal da. Doch auch eine Art Leidensgemeinschaft: „Letztendlich sitzen wir alle in einem Boot“, sagt er. Denn allen Teilnehmern ging es schließlich darum, abzunehmen.

Besonders wichtig ist dem Paar, Ernährungstipps und Bewegung aus der Show in ihren Alltag zu übertragen. Wenn möglich gehen die beiden vier-, fünfmal pro Woche ins Fitnessstudio. Beide achten sehr darauf, nicht zu viel zu essen oder zusätzliche Kalorien mit Sport auszugleichen. Auch auf Kleinigkeiten legen sie Wert: weniger Auto fahren, mehr Treppen steigen, öfter rausgehen. Beide freuen sich schon auf das Frühjahr, wenn warmes Wetter zu Spaziergängen und Jogging in die Korber Weinberge lockt.

Zoi Cvitkovic ist mit dem Schnitt zufrieden

Schon allein diese neuen Gewohnheiten machen die Teilnahme an der Sendung zu einer lohnenden Erfahrung, findet Kamil Cvitkovic.

Sowohl er als auch seine Gattin würden grundsätzlich wieder bei so einer Show mitmachen. Das einzige Manko: der lange Produktionszeitraum der Sendung. Er erstreckt sich insgesamt über gut ein halbes Jahr: Dem achtwöchigen Trainingscamp in Andalusien folgen zwei kurze Aufnahmephasen rund um das Halbfinale und das Finale. Kamil Cvitkovics Jahresurlaub und Überstunden gingen dafür drauf. Besonders die Zeit in Andalusien wurde dem Ehepaar lang: weil die beiden keinen direkten Kontakt zu ihren Kindern hatten.

Ein Chat macht Liebe

Seit 2001 sind Zoi und Kamil Cvitkovic verheiratet.

Sie haben zwei Töchter und einen Sohn. Die Älteste ist zwölf, die Zwillinge sind acht Jahre alt.

Kennengelernt haben sich der Berliner und die Remstälerin beim Daddeln auf der Couch: „Das ist eigentlich eine ganz lustige Geschichte“, erzählt Kamil Cvitkovic. „Ich hatte mir damals eine Spielekonsole gekauft, eigentlich nur wegen einem speziellen Spiel. Und da gab es nebenbei eine Chatfunktion. Da habe ich sie rein zufällig getroffen. Dann haben wir telefoniert, Bilder geschickt und uns mal besucht. Und nun sind wir zusammen.“

Von der gemeinsamen Wohnung in Berlin aus zogen sie nach Waiblingen und schließlich nach Korb.