Korb

Warum es beim Dorffest in Kleinheppach auch 2022 kein Bier und keine Musik gibt

Dorffest  Kleinheppach
Freuen sich auf ihre Feier (v.l.n.r.): Ortsvorsteher Gerhard Liebhard, Stephanie Illg und Andrea Schmid (Vorsitzende der Landfrauen), Alexander Binder (Weinbauverein) © Gabriel Habermann

In Kleinheppach steht das dritte „Dorffest“ an: Nach der Premiere im Jahr 2018 und der Wiederholung 2019 musste die Veranstaltung wegen der Corona-Pandemie zwei Jahre in Folge ausfallen. An diesem Samstag, 3. September, ist es so weit: Mit 500 bis 600 Besuchern rechnet Ortsvorsteher Gerhard Liebhard. Er erklärt, was für Kinder geboten ist und warum beim Fest auch am Abend keine Musik gespielt wird.

Erstmals findet das Dorffest in der Schulstraße vor dem Dorfgemeinschaftshaus und dem ehemaligen Rathaus statt, dem heutigen Steinzeitmuseum. Und obwohl es von 16 Uhr durchaus bis in die Nacht gehen kann (bis maximal drei Uhr am Sonntag, so Liebhard), verzichten die Kleinheppacher auf musikalische Beschallung. Die Besucher seien vor allem Einheimische oder kämen aus der näheren Umgebung - und sie wollten sich unterhalten, haben sich vielleicht auch wegen Corona längere Zeit nicht gesehen. Gemütliche Gespräche, wie sie den Organisatoren vorschweben, würden mit Musik aber schwierig, so der Ortsvorsteher, der auch dem Korber Gemeinderat angehört (Fraktion CDU/Freie Wähler). „Unsere Erfahrung ist: Das kommt an.“

Bewusste Entscheidung: Nur Wein, kein Bier

Auch ein Sicherheitsdienst werde nicht gebraucht. „Wir hatten noch nie Schwierigkeiten“, so Liebhard. Zum Trinken gibt es neben alkoholfreien Getränken ausschließlich Wein und Sekt. Bier wird bewusst nicht angeboten, wie auch schon bei den ersten Ausgaben des Dorffests. Mitveranstalter ist schließlich der Weinbauverein Kleinheppach, der für Getränke und Speisen zuständig ist.

Auch Salz- und Zwiebelkuchen aus dem Backhäusle direkt am Festplatz in der Schulstraße werden serviert, zudem Käse- und Schmalzbrote. Hierum kümmert sich der Landfrauenverein als zweiter Veranstalter. „Das kommt immer gut an. Da stehen immer Schlangen“, berichtet Liebhard von den früheren Festen. Zudem gibt es Gebäck vom Kinderhaus „Im Körble“ aus Korb.

Und der Verein hinter dem Steinzeitmuseum organisiert das Kinderprogramm. An zwei Tischen können Kinder basteln und sich an „Höhlenmalereien“ versuchen. Im Steinzeitmuseum warten drei selbst gemachte, tischgroße Puzzle mit Wollnashorn, Höhlenbär und Mammut. Die Kinder werden laut Gerhard Liebhard betreut - „dann ist das Fest für die Eltern entspannter". Die Jugendfeuerwehr bietet außerdem Wasserspiele an.

Verschiedene Parkmöglichkeiten in der Umgebung

Parkplätze gibt es laut dem Ortsvorsteher am evangelischen Gemeindehaus (dem früheren Veranstaltungsort), bei der Mehrzweckhalle, im Neubaugebiet Hofäcker oder auch auf dem circa einen Kilometer in Richtung Korb liegenden Wanderparkplatz.

Die Vorfreude ist bei den Vereinen hinter dem Dorffest groß. Nach den Corona-Ausfällen in den beiden Vorjahren habe man 2022 gesagt: „Wir gehen das Risiko ein“, so Liebhard. Das Fest wurde also angeschoben. Nun sind alle erleichtert, dass es auch wirklich stattfinden kann. Nur das Wetter muss noch mitspielen: Momentan ist für Samstagnachmittag ein gewisses Regenrisiko vorhergesagt (Stand Mittwochnachmittag).

In Kleinheppach steht das dritte „Dorffest“ an: Nach der Premiere im Jahr 2018 und der Wiederholung 2019 musste die Veranstaltung wegen der Corona-Pandemie zwei Jahre in Folge ausfallen. An diesem Samstag, 3. September, ist es so weit: Mit 500 bis 600 Besuchern rechnet Ortsvorsteher Gerhard Liebhard. Er erklärt, was für Kinder geboten ist und warum beim Fest auch am Abend keine Musik gespielt wird.

Erstmals findet das Dorffest in der Schulstraße vor dem Dorfgemeinschaftshaus und dem

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