Korb

Wo Jazz, Funk und Rock verschmelzen

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Zone-F: Das sind Stefan Weber, Rodolphe Barsacq, Oliver Glock, Henrik Jahn, Mario Talarico und Anette Schneider (von links nach rechts). © Widmann / ZVW

Korb. Drei Musikgruppen proben derzeit in einem Korber Fabrikgebäude. Darunter ein Bandprojekt im Werden, das von seiner Mischung lebt: Sechs begeisterte Hobby-Musiker, fünf Instrumente, drei Stimmen proben als „Zone-F“ seit 2014 in Korb Fusionjazz-Adaptionen verschiedener Lieder, um ihren eigenen Sound zu finden. Nun sind sie so weit: Sie nehmen ihre ersten Demos auf.

Video: Die Band Zone-F aus Korb.

Die Mitglieder der Band Zone-F verstehen es, Atmosphäre zu schaffen. Umgeben von unaufdringlichen, mit cremefarbenem Tuch verhängten Wänden, vereinzelten bunten Lichtern an Fenster und Boden, schwarzen Verstärkern und Lautsprechern spielen die sechs ihre Version von Totos „Georgy Porgy“: leichte, atmosphärische Keyboardtöne über einer ruhig-bewegten E-Bass-Linie. Ein gleichmäßiger Takt des Schlagzeugs unter melodischen, fast singenden Einwürfen von Saxofon und E-Gitarre. Eine warme, kraftvoll-entspannte Frauenstimme, dezente Zweitstimmen.

Als „Funkjazzfusion“ beschreiben die sechs Hobbymusiker ihren Stil, den sie seit zwei Jahren in einem ehemaligen Fabrikgebäude in Korb pflegen. Dort, wo Lärm nicht stört und ein Kühlschrank fürs Pausenbierchen Platz hat, widmen sie sich „Georgy Porgy“ nach der Version der italienischen Jazz-House-Cover-Band Smoma. Oder dem Stereophonics-Song „Maybe Tomorrow“ in der Version des Jazzgitarristen Lee Ritenour. Oder „Run for Cover“ von Marcus Miller sowie David Sanborn. Gut zwei Dutzend bekannte und weniger bekannte Songs haben die Zone-F-Mitglieder auf ihrer Titelliste. Sie adaptieren die Lieder nach ihrem eigenen Geschmack als Fusionsongs, also als eine „Verschmelzung“ (engl. „fusion“) aus Jazz, Funk und Rock.

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