Leutenbach

Das Clubrestaurant des TSV Leutenbach bekommt eine neue Fassade

TSV-Gaststätte
Auch das Vereinsheim trägt den Beton-Charme der 70 Jahre und mittlerweile auch deutliche Spuren der Zeit seither. © Alexandra Palmizi

Die Gemeinde hat ihr größtes „Gästezimmer“ aufwendig aufgehübscht, sprich die Rems-Murr-Halle generalsaniert, da will der direkte Nachbar mit seiner „guten Stube“ nicht zurückstehen. Auch die ist in die Jahre gekommen, auch beim Vereinsheim des TSV Leutenbach, Baujahr 1971, tut eine Modernisierung dringend not.

Allerdings ist für Vereine mit eigener Gaststätte gerade nicht unbedingt die Zeit, dort massiv zu investieren, Stichwort Corona, es geht eher darum, den Pächtern angesichts fehlender Einnahmen aus ihrem Betrieb entgegenzukommen, so dass die überhaupt überleben, wie die Vereine selbst auch. Aber immerhin, der TSV hat im Zuge der Sanierung der Rems-Murr-Halle bei der Gemeinde für sein Vereinsheim nachgefragt, für die Gebäudehülle, also das Äußere. Wie bei einem Mehrfamilienhaus gibt es da nämlich Gemeindeeigentum. Konkret: Die Gemeinde ist Miteigentümerin der Umkleidekabinen und Duschen sowie der Außen-WCs, muss damit 42 Prozent der Sanierungskosten tragen.

Geplant ist, die Fenster und Garagentore im Erdgeschoss zu erneuern, den Sockel der Fassade zu erneuern und ein neuer Anstrich fürs gesamte Gebäude. Die Kostenschätzung dafür liegt bei etwa 50 000 Euro. Bei einem voraussichtlichen Fördersatz von 60 Prozent rechnet die Verwaltung mit einem Zuschuss von 30.000 Euro. Die Gemeinde muss also von den verbleibenden 20.000 Euro etwa 8500 Euro tragen. Weil es sich um eine private Sanierungsmaßnahme handelt, ist beim Zuschuss die Gemeinde auch mit 40 Prozent der förderfähigen Kosten, also 12.000 Euro, dabei.

Dazu sollten noch die Kosten für die Sanierung der Wasserleitungen (Duschen und Umkleideräume) des Vereinsheims kommen. Der Baubeschluss dazu liegt rund anderthalb Jahre zurück. Die Kostenschätzung von damals, 50.000 Euro, lässt sich aber nicht mehr halten, weil diese „Minimalvariante“, so die Verwaltung, nicht reichen wird, das habe die Sanierung der Umkleideräume in der Rems-Murr-Halle ergeben.

Fliesen sind nicht mehr richtig abgedichtet, die Elektroleitungen marode

Grund ist das Alter des Gebäudes, das kurz vor der Halle gebaut wurde. Mittlerweile sind die Fliesen nicht mehr richtig abgedichtet, auch wenn die Beläge verschiedentlich nachgebessert wurden, und die Elektroleitungen sind marode. Wie bei der Komplettüberholung der Gemeindehalle in Weiler zum Stein sollen, so die Empfehlung der Verwaltung, die Duschen umfassend saniert werden, plus die öffentlichen Außen-WCs, die im Besitz der Gemeinde sind. Mit der Erneuerung der kompletten Sanitäranlagen im Eigentum der Gemeinde, dem Austausch der Heizkörper, der Sanierung der elektrischen Leitungen inklusive LED-Beleuchtung sowie der Erneuerung der Fliesen steigen die Kosten voraussichtlich auf etwa 300.000 Euro, wobei die Verwaltung mit dem gleichen Fördersatz wie bei der Rems-Murr-Halle rechnet und damit von einem Zuschuss in Höhe von knapp 70.000 Euro ausgeht, falls dem Antrag aufzustocken stattgegeben wird.

Der Gemeinderat hat dieser erheblichen Ausweitung der Arbeiten und damit der Kosten zugestimmt, den Baubeschluss dafür gefasst.

In der jüngsten Sitzung wurde der Planungsauftrag dazu vergeben. Ihn erhält das Winnender Ingenieurbüro Frank, von dem schon die Kostenberechnung für die Arbeiten stammt. Dieses Büro war außerdem bereits bei der Sanierung der Rems-Murr-Halle für die Planung der Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Elektroarbeiten verantwortlich, kennt also die Gegebenheiten vor Ort bestens. Sein Honorar beträgt inklusive 20 Prozent Umbauzuschlag rund 32.000 Euro.

Die Gemeinde hat ihr größtes „Gästezimmer“ aufwendig aufgehübscht, sprich die Rems-Murr-Halle generalsaniert, da will der direkte Nachbar mit seiner „guten Stube“ nicht zurückstehen. Auch die ist in die Jahre gekommen, auch beim Vereinsheim des TSV Leutenbach, Baujahr 1971, tut eine Modernisierung dringend not.

Allerdings ist für Vereine mit eigener Gaststätte gerade nicht unbedingt die Zeit, dort massiv zu investieren, Stichwort Corona, es geht eher darum, den Pächtern angesichts

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