Leutenbach

Die Schulmensa kommt gut an

Mensa
Oft bis zu mehr als 1000 Essen verzeichnet die Leutenbacher Schulmensa im Monat. © Schneider / ZVW

Leutenbach. Mehr als 20 Prozent der Schüler essen in der Schulmensa zu Mittag. Das sind im Monat mehr als 1000 Essen. Ein gutes Ergebnis, zieht Hauptamtsleiter Jakob Schröder ein Fazit und bezieht sich auf die Vernetzungsstelle für Kita- und Schulverpflegung.

Herbert Krehl (SPD) zeigt sich überrascht: „Eine Auslastung von rund 22 Prozent ist doch gering“, gab er zu bedenken. Er ging eigentlich von einer stärkeren Nutzung aus. „Ich frage mich, wie sich Schüler mit Nachmittagsunterricht verköstigen“, so Krehl.

„Das Essen schmeckt gut“

Vom Eindruck her ist die Mensa gut gefüllt, entgegnete Bürgermeister Jürgen Kiesl in der Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend. „Man findet kaum einen Platz“, sagte er. Seit November können auch Rathausmitarbeiter in der Schulmensa zu Mittag essen, was sie auch regelmäßig tun.

„Das Essen schmeckt gut“, so Kiesl. Mit dem weiteren Ausbau der Gemeinschaftsschule werden auch die Essenszahlen weiter ansteigen, sind sich Kiesl und Schröder einig. Denn bisher wurden die Klassen fünf bis acht im Rahmen der Gemeinschaftsschule zu Ganztagesklassen umgebaut. Die Klassen neun und zehn sollen zum kommenden Schuljahr beziehungsweise zum Schuljahr 2019/20 folgen.

Das Bezahlsystem Mensa-Max

Vor gut einem Jahr haben die Mensa der Gemeinschaftsschule Leutenbach und der Kiosk darin den Betrieb aufgenommen. Seither stehen den Schülern drei unterschiedliche Gerichte zur Wahl. Sie können zwischen einem Essen mit Fleisch, einem vegetarischen Gericht sowie einem Salatteller wählen, wofür sie zwischen drei und 3,30 Euro bezahlen müssen.

Eine Vor- oder Nachspeise gibt es für weitere 30 Cent. Kontrolle über das, was Kinder verzehren, haben Eltern durch das Bezahlsystem Mensa-Max. Eltern können einen Maximalbetrag pro Tag festlegen und sich gleichzeitig im System einen Überblick verschaffen, was das Kind bezahlt beziehungsweise gegessen hat.

Gute Mensanutzung

Im März gab es eine Meinungsumfrage unter Schülern und Eltern. Die Rückmeldungen zeigten eine überwiegende Zufriedenheit unter den Nutzern. Verbesserungsvorschläge wurden aufgenommen, mit dem Caterer durchgesprochen und, so weit es möglich war, umgesetzt. Im September gab es zwei Schnuppertage für Eltern, wobei sie das Gebäude und auch das Angebot kennenlernen konnten, was insgesamt 16 Eltern wahrgenommen haben.

Derzeit bewegen sich die monatlichen Essenszahlen zwischen 420 im vergangenen April und 1100 Essen im März 2017. „Von einer guten Mensanutzung“ spricht die Vernetzungsstelle für Kita- und Schulverpflegung bereits bei einer Auslastung von 20 Prozent, so Schröder. In einigen Monaten lag die Leutenbacher Schulmensa sogar darüber. Nochmals angestiegen sind die Essenszahlen seit diesem Schuljahr.