Leutenbach

Landesgartenschau? Brauche mer ned

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Unser Redakteur meint: "Die Gemeinderatswahlen im Mai sind die Gelegenheit für frischen Wind." © Zürn/ZVW und Mogck/ZVW

Unser Redakteur Uwe Speiser kommentiert die Entscheidung des Gemeinderats Leutenbach, sich nicht an einer Machbarkeitsstudie zur interkommunalen Landesgartenschau zu beteiligen.

Keine öffentlichen WLAN-Hotspots, nicht mal einer, kein weiteres Baugebiet, Nein zu einer Gewerbegebieterweiterung des Nachbarn Winnenden und nun auch Nein zu einer Machbarkeitsstudie für die (mögliche) Bewerbung zu einer zwar aufwendigen, aber auch öffentlichkeitswirksamen Landesgartenschau zusammen mit Winnenden und Schwaikheim. Das ist, nach menschlichem Ermessen, auch der Ausstieg aus diesem ehrgeizigen, Chancen bietenden, interkommunalen Projekt, ehe es an den Start geht.

Die Aussicht, sollte es zu einem positiven Ergebnis der Studie und zu einer Bewerbung kommen, den Zuschlag zu erhalten, hat einen Rückschlag erlitten. Die Fachkommission, die den Ministerrat des Landes bei der Vergabe berät, wird sich erinnern. Jede dieser Entscheidungen mag für sich begründet sein, mehr oder weniger plausibel. Alle zusammengenommen entsteht der Eindruck einer „Brauche mer ned“-Haltung. Die Gemeinderatswahlen im Mai sind die Gelegenheit für frischen Wind, auch in Leutenbach.