Leutenbach

Nach Corona-Fall in Leutenbacher Kinderhaus Mühlefeld: Notbetreuung ab Donnerstag, 15. Oktober

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Das Kinderhaus Mühlefeld ist mit 70 Kindern die größte Betreuungseinrichtung in Leutenbach. © Benjamin Büttner

Es gibt einige gute Nachrichten aus dem Kinderhaus Mühlefeld, das seit Dienstag, 6. Oktober, geschlossen war: Seiner Leiterin, die in der vergangenen Woche positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, geht es gut. Sie konnte ihre Quarantäne bereits beenden. Das teilte die Gemeinde Leutenbach am Dienstagnachmittag mit. Auch die Test-Ergebnisse der Kolleg/-innen liegen vor, alle sind negativ. Sie müssen gleichwohl als enge Kontaktpersonen die restliche Zeit ihrer Quarantäne abwarten, ehe sie wieder arbeiten dürfen. Das bedeutet für die Eltern der 70 Kinder: Mit dem Personal, das bereits aus der Quarantäne entlassen wurde, kann die Gemeinde ab Donnerstag, 15. Oktober, zumindest für eine Krippengruppe (das heißt für bis zu zehn Kinder im Alter unter drei Jahren) eine Notbetreuung einrichten. Zwei weitere Gruppen starten ab Montag, 19. Oktober, im Normalbetrieb. Am Dienstag, 20. Oktober, beginnt dann wieder der Normalbetrieb im gesamten Kinderhaus Mühlefeld.

„Die Wohngemeinde der infizierten Erzieherin war für die Kontaktverfolgung zuständig“, schreibt die Gemeinde in ihrer Pressemitteilung. „Dort war man der Ansicht, dass bei allen Kindern und Erzieherinnen Quarantäne anzuordnen sei. Auf das beharrliche Drängen der Gemeinde Leutenbach hin hatte das Gesundheitsamt alle Personen nochmals detailliert überprüft und die Einschätzung der Leutenbacher Verwaltung bestätigt, dass nur ein kleiner Teil der Kinder als ,enge Kontaktperson' in Quarantäne muss.“ Bürgermeistert Jürgen Kiesl zeigt sich darüber froh: „42 Kindern und deren Familien blieb so eine zweiwöchige häusliche Quarantäne erspart.“

Am Montag, 12. Oktober, wurden 20 Kinder des Kinderhauses Mühlefeld freiwillig getestet. Ein Teil der Ergebnisse steht noch aus. Bisher waren alle Tests negativ.

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