Leutenbach

Sanierung des Gasthaus Lamm im Zeitplan

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Seit März wird das ehemalige Gasthaus Lamm saniert. © Gabriel Habermann
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Architektin Tanja Eckert und Bauleiter Fabian Welte (beide von der Baudenkmalpflege Jako) informieren Bauamtsleiter Roland Schippert und Bürgermeister Jürgen Kiesl über die aktuellen Arbeiten im ehemaligen Gasthaus Lamm. © Gabriel Habermann
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Die Sanierung ist im Zeitplan und bleibt wohl auch im Kostenrahmen von 1,6 Millionen Euro. © Gabriel Habermann
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Die Sanierung ist im Zeitplan und bleibt wohl auch im Kostenrahmen von 1,6 Millionen Euro. © Gabriel Habermann
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Die Sanierung ist im Zeitplan und bleibt wohl auch im Kostenrahmen von 1,6 Millionen Euro. © Gabriel Habermann
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Die Sanierung ist im Zeitplan und bleibt wohl auch im Kostenrahmen von 1,6 Millionen Euro. © Gabriel Habermann
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Die Sanierung ist im Zeitplan und bleibt wohl auch im Kostenrahmen von 1,6 Millionen Euro. © Gabriel Habermann
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Die Sanierung ist im Zeitplan und bleibt wohl auch im Kostenrahmen von 1,6 Millionen Euro. © Gabriel Habermann
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Die Sanierung ist im Zeitplan und bleibt wohl auch im Kostenrahmen von 1,6 Millionen Euro. © Gabriel Habermann
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Die Sanierung ist im Zeitplan und bleibt wohl auch im Kostenrahmen von 1,6 Millionen Euro. © Gabriel Habermann
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Die Sanierung ist im Zeitplan und bleibt wohl auch im Kostenrahmen von 1,6 Millionen Euro. © Gabriel Habermann
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Die Sanierung ist im Zeitplan und bleibt wohl auch im Kostenrahmen von 1,6 Millionen Euro. © Gabriel Habermann
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Die Sanierung ist im Zeitplan und bleibt wohl auch im Kostenrahmen von 1,6 Millionen Euro. © Gabriel Habermann
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Die Sanierung ist im Zeitplan und bleibt wohl auch im Kostenrahmen von 1,6 Millionen Euro. © Gabriel Habermann
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Die Sanierung ist im Zeitplan und bleibt wohl auch im Kostenrahmen von 1,6 Millionen Euro. © Gabriel Habermann
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Die Sanierung ist im Zeitplan und bleibt wohl auch im Kostenrahmen von 1,6 Millionen Euro. © Gabriel Habermann
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Die Sanierung ist im Zeitplan und bleibt wohl auch im Kostenrahmen von 1,6 Millionen Euro. © Gabriel Habermann
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Die Sanierung ist im Zeitplan und bleibt wohl auch im Kostenrahmen von 1,6 Millionen Euro. © Gabriel Habermann
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Die Sanierung ist im Zeitplan und bleibt wohl auch im Kostenrahmen von 1,6 Millionen Euro. © Gabriel Habermann

Leutenbach. Auf dem Boden liegt ein Stapel Ziegel für den Dachfirst. „Das Dach wird diese Woche fertig“, sagt Bauleiter Fabian Welte. Innen ist man bereits mit der Deckenrestauration durch. Nächste Woche geht es mit den Installationsarbeiten weiter. Nachdem die Sanierung im März begonnen hat, ist das ehemalige Gasthaus Lamm in der Ortsmitte nicht mehr wiederzuerkennen.

Ein Arbeiter hält einen Gummihammer und einen Meißel in den Händen. Auf dem Gerüst sitzend schlägt er vorsichtig Holzbretter von dem Balken an der Außenwand. Später sieht man ihn mit einer Motorsäge arbeiten. „Wir machen nur das weg, was kaputt ist“, sagt Fabian Welte. Der Rest bleibt erhalten. Hier ist Regenwasser in das Holz eingedrungen. „Später kommt wieder eine Aufplattung drauf“, erklärt er.

Künftig besserer Schutz vor Witterung

Bei den Sanierungsarbeiten im ehemaligen Gasthaus Lamm gab es bisher „keine Überraschungen“, so Welte. Am Dach seien ein paar Holzbalken mehr kaputt gewesen, als man angenommen hatte, dafür präsentierte sich das Fachwerk unter dem Putz in einem besseren Zustand. Jetzt, da der Verputz weg ist, lässt sich die Technik ablesen, mit der das Lamm-Gebäude um 1782 gebaut wurde. Im unteren Bereich sammeln sich allerlei Steine zwischen den alten Balken, in den Stockwerken darüber zeigt sich ein Stroh-Lehm-Gemisch. Die Balken bleiben nicht sichtbar. „Das Haus wird wieder verputzt“, erklärt Architektin Tanja Eckert – so, wie es war. Damit ist das Gebäude besser vor der Witterung geschützt. „Es hat physikalische Gründe“, sagt sie.

1,6 Millionen Euro kostet die Sanierung

Aber auch im Innern bleiben die Balken bis auf die Dachwohnung nicht sichtbar – so, wie es früher war. Wer das Gebäude betritt, sieht gleich: Die Arbeiten sind in vollem Gange. „Bei uns läuft alles Hand in Hand“, sagt Fabian Welte von der Firma Jako. Vom Architekten über Maurer, Dachdecker und Spengler ist alles im Unternehmen beschäftigt. Bei Installationsarbeiten beispielsweise werden örtliche Firmen hinzugezogen. Die Arbeiten sind im Zeitplan. 1,6 Millionen Euro kostet die Sanierung.

Holbretter schützen die Bauarbeiter

Um Stolperfallen aus dem Weg zu räumen, haben Bauarbeiter Holzbretter über die Balken gelegt. Hier und da wurden Balkenteile durch neue ersetzt – und zwar immer nur so viel wie nötig. „Holzprothesen“, erklärt Fabian Welte die Maßnahme, wobei der neue an den alten Balken angepasst wird. Mal sind es vier, mal sechs Meter, die ausgetauscht wurden. Wo Fichte war, kommt auch Fichte wieder hin, so Welte. Zwischen die Balken am Boden wird Lehmgranulat geschüttet, das von der Konsistenz her an Katzenstreu erinnert, zieht Tanja Eckert den Vergleich. So etwas hat man früher schon verwendet. „Es ist ein guter Feuchtigkeitspuffer“, sagt sie.

Fußbodenheizung statt Heizkörpern

Die kleine Zwei-Zimmer-Wohnung unterm Dach präsentiert sich schon jetzt in einer heimeligen Atmosphäre. So auch die beiden Wohnungen im ersten Stock, obwohl hier und da noch die alte Tapete in einem blassen Grün aufgetragen ist. Im ersten Stock sieht man Spuren vom neuen, separaten Treppenaufgang. Fußbodenheizung soll in allen Räumen Wärme spenden. Bewusst keine Heizkörper, weil sie zu einem alten Gebäude nicht passen, so Eckert. Die alte Stuckdecke im einstigen Festsaal soll auch einmal das Bistro zieren, so die Architektin.

Und was ist eigentlich aus Bürgermeister Kiesls Idee eines Weintreffs geworden, der regelmäßig im Bürgersaal unten im Lamm stattfinden soll? „Die Gespräche mit einem möglichen Betreiber laufen“, signalisiert Kiesl. „Es sieht ganz gut aus.“

Baustelle geöffnet

Beim Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 10. September, ist das ehemalige Gasthaus Lamm für Besucher geöffnet. Interessierte können sich dabei selbst einen Eindruck von den Bauarbeiten verschaffen. Beginn ist um 11 Uhr. Von 11.30 Uhr an spielt der Musikverein Leutenbach, ab 13.30 Uhr das Akkordeonorchester Leutenbach. Mitarbeiter der Firma Jako führen Interessierte um 11.30, um 13, 14.30 und 16 Uhr durch das Lamm. Die Anmeldung erfolgt jeweils 30 Minuten vorher auf dem Löwenplatz. Die Bewirtung übernimmt die Paulinenpflege, die einmal das Bistro im ehemaligen Lamm betreiben wird.