Plüderhausen

Ausstellung: Was am Sonntag (25.09.) in der Kunstschule in Plüderhausen los ist

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Angelika Feilhauer (links) gibt ihren Schülern Tipps, während diese ihre Gedanken zum Thema Freiheit aufs Papier bringen. © Markus Metzger

Drei Jahre ist es her, dass Schülerinnen und Schüler aus Angelika Feilhauers Kursen ihre Bilder ausstellen konnten. Die Corona-Pandemie verhinderte die Veranstaltung in den vergangenen Jahren, diesen Sonntag werden in der Kunstschule in der Zehntgasse 25 aber wieder verschiedenste Werke zu sehen sein. Gemeinsam haben sie nur das Thema „Freiheit“, dass die Bilder aber ganz unterschiedlich widerspiegeln.

„Ich gehe da immer ganz intuitiv vor“, sagt die Kunstdozentin und Werbegrafikerin. Das Thema Freiheit habe sie vermutlich schon ausgewählt, weil jetzt nach der langen Corona-Pause wieder etwas los ist in der Kunstschule. „Die Leute waren richtig ausgehungert“, antwortet sie auf die Frage, ob ihre Kursteilnehmer, sobald es coronabedingt möglich war, auch wieder zurückkommen wollten. „Das Interesse war total da.“ Und so werden am Sonntag nun auch insgesamt um die 50 Bilder von verschiedenen Kursteilnehmern zu sehen sein, die mit dem vorgegebenen Thema ganz unterschiedliche Dinge verbinden.

In der Großstadt sind alle Möglichkeiten offen

Die 17-jährige Anika hat zum Beispiel ein Bild gemalt, auf dem eine futuristisch anmutende Stadt zu sehen ist. Zwei Personen schauen von oben auf die Stadtlandschaft herunter, das Bild ist dunkel gehalten. Aber was hat das für sie mit Freiheit zu tun? „Die Großstadt bietet Möglichkeiten“, antwortet sie. Die Perspektive von oben kommentiert sie mit „Man kann tun und lassen, was man will“.

Wenige Meter weiter verleiht die ebenso 17-jährige Leonie gerade ihrem Bild den letzten Schliff. Mit Pastellkreide hat sie detailgetreu einen üppigen Obstteller aufs Papier gebracht. Kiwis, Melonen, Bananen, Trauben, Himbeeren – alles findet sich wieder. Ursprünglich hatte sie es gar nicht für die Ausstellung zum Thema Freiheit vorgesehen, dann tat sich für sie aber doch eine Verbindung auf: die Chance, beim Essen freie Wahl zu haben. Das ist schließlich nicht so selbstverständlich, wie es die Auswahl in unseren Supermärkten heutzutage vermuten lässt, war es doch zum Beispiel in der DDR bekanntermaßen mitunter schwierig, an Südfrüchte und andere Waren zu kommen.

Jeder soll sich verwirklichen können

Vögel, die aus einem Käfig in den Sonnenuntergang fliegen, oder ein Kopf, umgeben von weißen Wolken – die Kursteilnehmerinnen von Dozentin Angelika Feilhauer haben sich alles Mögliche zum Oberthema einfallen lassen. Einige haben dabei nach Vorgaben gemalt, andere hatten gleich eigene Ideen im Kopf. Angelika Feilhauer gab wertvolle Tipps und half dabei, die Maltechnik auszusuchen, die zur Idee passt.

„Am wichtigsten ist es mir, dass jeder in den Kursen das Seine findet“, sagt sie. „Ich möchte keine Schablonenarbeit, sondern dass die Persönlichkeit der Menschen im Vordergrund steht.“ Wie gut das geklappt, hat, das dürfen Besucherinnen und Besucher diesen Sonntag beim Atelierfest in der Zehntgasse 25 selbst beurteilen. Von 11 bis 16 Uhr werden dort dann die Bilder aus den Kursen der Erwachsenen und Jugendlichen ausgestellt sein. „Es ist immer ziemlich viel los“, erinnert sich Angelika Feilhauer an vergangene Ausstellungen. Bei Sekt, Saft und Häppchen können sich die Gäste untereinander austauschen.

Drei Jahre ist es her, dass Schülerinnen und Schüler aus Angelika Feilhauers Kursen ihre Bilder ausstellen konnten. Die Corona-Pandemie verhinderte die Veranstaltung in den vergangenen Jahren, diesen Sonntag werden in der Kunstschule in der Zehntgasse 25 aber wieder verschiedenste Werke zu sehen sein. Gemeinsam haben sie nur das Thema „Freiheit“, dass die Bilder aber ganz unterschiedlich widerspiegeln.

„Ich gehe da immer ganz intuitiv vor“, sagt die Kunstdozentin und Werbegrafikerin.

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