Plüderhausen

CDU-Vorschlag: Sportverein könnte umstrittenes Hochbeet in Plüderhausen günstig entfernen

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Dieses Cortenstahl-Hochbeet ist in der Gemeinde umstritten. © Joachim Mogck

Bei dem umstrittenen Cortenstahl-Hochbeet, das anlässlich der Gartenschau gegenüber dem Theater hinterm Scheuerntor angelegt wurde, könnte sich doch noch eine Lösung abzeichnen. Zwar hat der Gemeinderat erst vor wenigen Wochen beschlossen, es stehen zu lassen - doch viele der Räte ausschließlich aus dem Grund, dass der Rückbau mit rund 30 000 Euro für die klamme Gemeinde schlicht zu teuer gewesen wäre. In der Diskussion hatte es sowohl Lob als auch Kritik an dem Beet gegeben, unter anderem weil dadurch Parkplätze verloren gingen.

Die CDU-Fraktion hat jetzt in der jüngsten Sitzung des Gremiums beantragt, den Rückbau doch noch durchzuführen. Mehrere Bürger hätten sich nach der Entscheidung gemeldet und gesagt, sie könnten es günstiger machen, berichtete CDU-Rat Andreas Theinert. Seine Fraktion sei daraufhin auf den Sportverein zugegangen und habe gefragt, ob dieser sich vorstellen könne, die Arbeiten zu übernehmen.

Die Rückmeldung sei positiv gewesen. Der Verein habe signalisiert, dass man auf Wunsch der Gemeinde Know-how, Personal und Zeit für den Rückbau und die Wiederherstellung des Pflasters aufbringen könne. „Wer den Sportverein, seine Mitglieder und Sponsoren kennt, weiß, dass dieser sowohl das Know-how, als auch die technischen und personellen Voraussetzungen dazu hat“, heißt es in dem CDU-Antrag. Statt der errechneten 30 000 Euro würde der Verein es zu einem Sechstel der Kosten erledigen. Die CDU beantragte deshalb, 5000 Euro dafür im Haushalt zur Verfügung zu stellen.

Welche Vorteile ein Rückbau durch den Sportverein hätte

Aus Sicht der Fraktion würden damit gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Die Gemeinde spare sich jede Menge Geld. Außerdem wäre der Erwartung vieler Mitbürger, dass dieses Beet nach der Gartenschau wieder wegkommt, Rechnung getragen. Der Sportverein könne durch die Arbeit das Defizit in diesem Jahr ein wenig ausgleichen. Es werde zugleich den Zusammenhalt im Verein fördern. Außerdem amortisiere sich die Vergütung durch die eingesparten Pflegekosten schnell. Und zu guter Letzt verbliebe das ausgegebene Geld auch in der Gemeinde.

Bürgermeister Andreas Schaffer nahm den Antrag entgegen und versprach, dazu Stellung zu nehmen.

Bei dem umstrittenen Cortenstahl-Hochbeet, das anlässlich der Gartenschau gegenüber dem Theater hinterm Scheuerntor angelegt wurde, könnte sich doch noch eine Lösung abzeichnen. Zwar hat der Gemeinderat erst vor wenigen Wochen beschlossen, es stehen zu lassen - doch viele der Räte ausschließlich aus dem Grund, dass der Rückbau mit rund 30 000 Euro für die klamme Gemeinde schlicht zu teuer gewesen wäre. In der Diskussion hatte es sowohl Lob als auch Kritik an dem Beet gegeben, unter anderem

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