Plüderhausen

Livemusik und Falafel-Verkauf: Die neuen Kiosk-Besitzer am Plüderhäuser Badesee haben sich viel vorgenommen

Kiosk Badesee Plüderhausen
Georg Vlassidis und Moritz Blankenhagen (von links) träumen groß und wollen ihr Angebot nach der Pandemie erweitern. © Gabriel Habermann

In Schorndorf sind sie schon bekannt, in Plüderhausen wollen sie jetzt den Kiosk am Badesee umkrempeln: Georg Vlassidis vom Schorndorfer Eiscafé "Santa Lucia" und dem Tagescafé  "Emma's" und Moritz Blankenhagen, der in seiner „mojo's food bar“ Falafel verkauft. In den vergangenen Wochen haben die Freunde schon im Kiosk gewerkelt und den See-Gästen bei noch verhaltenem Badewetter währenddessen schon einmal Getränke und Eis verkauft. In den nächsten Tagen soll es Anfang Mai - je nach Wetter - nun mit dem eigentlichen Konzept losgehen.

Und so sieht es aus: Coronabedingt wollen die neuen Kiosk-Besitzer erst einmal klein anfangen. Auf der Karte werden Klassiker wie Rote Wurst, Wilde Kartoffeln und Eis stehen. „Meine Produkte nehmen wir gleich mit rein“, sagt Moritz Blankenhagen zudem und spielt damit auf die Falafel-Gerichte an, die er auch in Schorndorf verkauft. „Damit sich auch vegetarische und vegane Gäste wohlfühlen.“ Aber auch die Currywurst am See dürfe natürlich nicht fehlen, die Soße dazu ist hausgemacht. Es wird die üblichen Getränke geben sowie Eiskaffee und Frappé.

Der Kiosk wird sieben Tage die Woche geöffnet haben

„Wir wissen nicht, was für Corona-Auflagen noch kommen. Vergrößern können wir das Sortiment immer noch“, sagt Georg Vlassidis. Öffnen wird der Kiosk zunächst sieben Tage die Woche von 10 Uhr morgens bis abends um 18 oder 19 Uhr unter der Woche, am Wochenende wird er bis etwa 21.30 Uhr aufhaben. „Wir passen uns gerne an“, sagt Georg Vlassidis.

So wollen die Schorndorfer Gastronomen einsteigen, für die Zukunft haben sie aber noch viel mehr geplant. „Es ist gerade eine schwierige Zeit für alle“, sagt Georg Vlassidis. „Aber wir haben richtig Lust, etwas zu machen, wenn Corona vorbei ist.“ Themenabende mit Livemusik am See wollen Vlassidis und Blankenhagen veranstalten, im Winter soll es Glühwein geben, sonntags vielleicht auch mal Kuchen. Sie wollen sich nach den Wünschen der Kunden richten und ihr Angebot entsprechend anpassen.

„Wir wollen dem See nicht im Weg stehen, sondern ihn mit unserem Spirit ergänzen“, sagt Moritz Blankenhagen. Auch vom Kiosk-Gedanken wolle er etwas wegkommen und eher in die Richtung Beach-Bar gehen. „Weg von der Pommesbude und hin zum richtigen Konzept“, fasst er zusammen.

Ein langsames Herantasten

Auch baulich wollen die beiden das Kiosk-Gebäude mittelfristig etwas verändern und die Küche erweitern. Beim Gespräch mit den zwei Männern wird klar: Sie nehmen die Sache nicht auf die leichte Schulter, wollen alle Möglichkeiten nutzen und Spaß dabei haben. „Wir wissen auch, das wird nicht einfach“, so Blankenhagen. „Für uns ist das schon ein neues Gebiet.“ Georg Vlassidis sieht das ähnlich: „Wir wollen viel dazulernen, erst mal ankommen und auf die Leute zugehen.“ Deshalb wollen die neuen Besitzer sich an die Aufgabe langsam herantasten und das Angebot stückweise erweitern. „Unser Ziel ist, dass es ohne Probleme gut organisiert läuft“, sagt Moritz Blankenhagen.

Die Initiative, den Kiosk am See zu übernehmen, ging von dem Falafelstand-Besitzer aus. Vor zwei Jahren sei er auf die Möglichkeit, den Kiosk zu übernehmen, angesprochen worden. Nachdem Blankenhagen sich die Situation vor Ort genau anschaute, besprach er die Idee mit seiner Frau und träumte von den Möglichkeiten, die das Projekt mit sich bringen würde. Die Lage mit der guten Infrastruktur und die „paradiesische Kulisse“ reizten ihn.

Die Gastronomen kannten sich schon

„Und dann habe ich die Möglichkeit mit meinem Freund Georg geteilt“, erinnert sich Blankenhagen. Er sei in Schorndorf ohnehin jeden Tag bei ihm im Santa Lucia vorbeigekommen, um einen Kaffee zu trinken, sie waren sich also schon bekannt. „Ich dachte mir, mit ihm zusammen wäre das ein gutes Team“, so Blankenhagen. Georg Vlassidis war nach kurzer Bedenkzeit ebenso begeistert.

Zusammen haben die beiden Pläne konkretisiert, an verschiedenen Bewerbungsgesprächen teilgenommen und ihr Konzept der Verwaltung und den Plüderhäuser Gemeinderäten vorgestellt. Am Ende setzten sie sich durch und übernahmen den Kiosk in diesem Jahr. „Seitdem gibt Georg hier Vollgas“, sagt Moritz Blankenhagen über seinen Kollegen. „Und ich darf erkennen, dass die Partnerschaft wirklich gelungen ist.“ Er freue sich sehr, dass die beiden ihre Träume nun endlich in die Realität umsetzen können.

Die Badesee-Gäste haben laut der Gastronomen schon Interesse am neuen Angebot gezeigt. „Die haben alle eine positive Stimmung“, sagt Moritz Blankenhagen. Er hofft, dass sich das neue Angebot schnell rumspricht. Zu Beginn wollen Vlassidis und Blankenhagen beide viel am See vor Ort sein. Die Badesee-Gäste können sie also über kurz oder lang alle selbst kennenlernen. „Auf die Zukunft gesehen denke ich, dass wir hier was bewegen“, sagt Georg Vlassidis.

In Schorndorf sind sie schon bekannt, in Plüderhausen wollen sie jetzt den Kiosk am Badesee umkrempeln: Georg Vlassidis vom Schorndorfer Eiscafé "Santa Lucia" und dem Tagescafé  "Emma's" und Moritz Blankenhagen, der in seiner „mojo's food bar“ Falafel verkauft. In den vergangenen Wochen haben die Freunde schon im Kiosk gewerkelt und den See-Gästen bei noch verhaltenem Badewetter währenddessen schon einmal Getränke und Eis verkauft. In den nächsten Tagen soll es Anfang Mai - je nach Wetter -

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