Plüderhausen

Plüderhäuser Festtage wegen Corona erneut um ein Jahr verschoben

feuerwerk festtage
Wird es auch 2021 nicht geben: Rummel auf dem Gänswasen. © Benjamin Büttner

Bereits 2020 musste das Volksfest im Remstal pandemiebedingt verschoben werden. Jetzt hat das Festkomitee bekanntgegeben, dass die Traditionsveranstaltung auch in diesem Jahr nicht stattfinden kann. Auch 2021 müssen die Plüderhäuser also auf Entenrennen, Blasmusikfestival, Bierzeltkonzerte und den Rummelplatz verzichten. „Eine Festzeltsause kann nicht ,light’ oder mit Abstand funktionieren. Unser Volksfest lebt von Nähe, Atmosphäre – kurz: vom fröhlich-ausgelassenen Zusammensein.“ Im kommenden Jahr werde das wieder möglich sein. „Darauf freuen wir uns schon jetzt“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Komitee will die Festtage zukunftsfest machen

Die Zwischenzeit wollen die Verantwortlichen nutzen, um das Fest attraktiver zu machen. Zurzeit treffe man sich online, und im Sommer möchte man in einem Workshop den Blick in die Zukunft richten, um die Plüderhäuser Festtage gezielt zu stärken und weiterzuentwickeln. Dazu habe sich das Komitee externen Rat geholt, der dabei helfen soll, unter anderem die Herausforderung des demografischen Wandels zu meistern, so Hartmut Bay, der die Öffentlichkeitsarbeit für die Festtage macht. Basis ist unter anderem eine interne Umfrage bei Komitee und Gemeinderat.

2020 gab es alternatives Festkomitee

Ganz ausgefallen ist das Fest im vergangenen Jahr genau genommen aber nicht. Am Festtagsfreitag, 24. Juli, fand sich das Festtags-Komitee auf dem Gänswasen ein, um Bürgermeister Andreas Schaffer beim Fassanstich zuzusehen, der vergangenes Jahr nur symbolisch stattfand.

Auch auf die beliebten Göckele mussten die Plüderhäuser nicht verzichten. Am Samstag und Sonntag bot die Gemeindekapelle auf dem Schulhof der Schlossgartenschule diese auf Vorbestellung an.

Am Festtagssonntag fand dann sogar noch ein kleiner Festumzug mit Schleppern durch Plüderhausen statt. Ein halbes Dutzend Wagen waren im Ort unterwegs. Organisiert hatte den Umzug ein alternatives Festkomitee aus Fans und Freunden.

Zu guter Letzt fand am Festtagsmontag, 27. Juli, auch noch ein Feuerwerk statt, ebenfalls organisiert von dem alternativen Festkomitee. Am Hochzeitsturm zündete es um 22.15 Uhr, wie traditionell zum Abschluss des Volksfestes, ein Feuerwerk mit 40 Böllern und Raketen inklusive Feier in sehr kleiner Runde.

Erinnerungen an fast 60 Jahre Festtagsgeschichte

Zumindest online lebt das Fest seit geraumer Zeit auch weiter. Auf der Seite Facebookseite der Festtage präsentiert das Komitee immer donnerstags Momente aus der fast 60-jährigen Geschichte.

Zu sehen gebe es bislang unveröffentlichtes Bildmaterial, so Hartmut Bay – darunter ein Foto des Auftritts von Chris Roberts („Du kannst nicht immer siebzehn sein“) anno 1977, der Jakob Sisters im Jahr 1983 oder des Festzugs im Juli 1991, der im Zeichen des 125-jährigen Geburtstages der Sängervereinigung stand – und mit einem Chor von fast 700 Sängern gefeiert wurde.

Und wer weiß, vielleicht gibt es ja doch noch einen kleinen Ersatz für fünf ausgefallene Volksfest-Tage. Die Plüderhäuser sind schließlich immer für eine Überraschung gut, wenn es um ihre Festtage geht ...

Bereits 2020 musste das Volksfest im Remstal pandemiebedingt verschoben werden. Jetzt hat das Festkomitee bekanntgegeben, dass die Traditionsveranstaltung auch in diesem Jahr nicht stattfinden kann. Auch 2021 müssen die Plüderhäuser also auf Entenrennen, Blasmusikfestival, Bierzeltkonzerte und den Rummelplatz verzichten. „Eine Festzeltsause kann nicht ,light’ oder mit Abstand funktionieren. Unser Volksfest lebt von Nähe, Atmosphäre – kurz: vom fröhlich-ausgelassenen Zusammensein.“ Im

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