Plüderhausen

Plüderhausen hat nach wie vor keinen regionalen Essens-Anbieter für seine Kitas

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Gut, frisch und günstig soll es sein, das Essen in der Kita. Und möglichst auch aus der Region, so der Wunsch des Plüderhäuser Gemeinderats. © Andrey Kuzmin - stock.adobe.com

Vor einem Jahr hat der Plüderhäuser Gemeinderat beschlossen, dass die Verwaltung einen neuen Anbieter für das Kita-Essen suchen soll. Nicht, weil die Qualität nicht stimmte, im Gegenteil. Kritisiert wurde, dass die Firma Vitesca das Essen aus dem 430 Kilometer entfernten Wuppertal nach Plüderhausen anliefert. Die Mehrheit des Gremiums hielt das für ökologisch nicht vertretbar und forderte einen regionalen Anbieter ein.

Michael Gomolzig (CDU) fragte jetzt im Gemeinderat nach dem aktuellen Stand. Schließlich sei die Gemeinde ja jetzt dem Klimapakt beigetreten: „Wird das Essen immer noch aus Wuppertal geliefert?“ Was Bürgermeister Andreas Schaffer bejahte.

Die Verwaltung habe doch einen Auftrag, einen neuen Anbieter zu suchen, erinnerte Gomolzig und sagte: „Das meinte ich mit bla, bla, bla...“, sich selbst und seine deutliche Kritik am Beitritt zum Klimapakt in der Februar-Sitzung zitierend.

Europaweite Ausschreibung wäre dafür notwendig

Pascal Schill, im Rathaus zuständig für Kindergärten und Schulen, erklärte dann, weshalb sich am Status quo noch nichts geändert hat. Aufgrund der jährlichen Kosten von 60 000 Euro müsste der neue Anbieter bei einer EU-weiten Ausschreibung gesucht werden. Um Kosten zu sparen, wolle man bis Ende 2022 warten, dann müsse nämlich auch für die Mensa neu ausgeschrieben werden..

Ob man nicht einen Deal mit den Nachbargemeinden machen könnte, fragte SPD-Rätin Elke Mück.

„Wir sind mit Urbach in Verhandlungen, aber Urbach hat gerade selber Probleme.“ Nur nach längeren Verhandlungen habe die Nachbargemeinde ihren Lieferanten behalten können. Man bleibe aber auf jeden Fall im Gespräch, ergänzte Schill.

„Es macht absolut keinen Sinn, da müssen wir was machen, da ist Handlungsbedarf“, sagte CDU-Rat Ulrich Scheurer. „Da geht es auch um unsere Glaubwürdigkeit, wir haben gute regionale Anbieter.“

Man müsse aber auch sehen, „dass wir momentan eine hohe Zufriedenheit haben“, antwortete Bürgermeister Schaffer. „Die Rückmeldungen sind gut, und das will was heißen. Das ist nicht in allen Kommunen so.“

Vor einem Jahr hat der Plüderhäuser Gemeinderat beschlossen, dass die Verwaltung einen neuen Anbieter für das Kita-Essen suchen soll. Nicht, weil die Qualität nicht stimmte, im Gegenteil. Kritisiert wurde, dass die Firma Vitesca das Essen aus dem 430 Kilometer entfernten Wuppertal nach Plüderhausen anliefert. Die Mehrheit des Gremiums hielt das für ökologisch nicht vertretbar und forderte einen regionalen Anbieter ein.

Michael Gomolzig (CDU) fragte jetzt im Gemeinderat nach dem

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