Plüderhausen

Wie die Gemeinde wildes Parken bekämpfen will

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Symbolfoto. © Joachim Mogck

Plüderhausen.
Mitglieder des Gemeinderates wurden in letzter Zeit immer wieder darauf angesprochen, dass Autos in Plüderhausen wild parken – und dadurch zum Teil für Fußgänger gefährliche Situationen entstehen. Aus Sicht der SPD-Fraktion sollte dies stärker kontrolliert werden. Die örtliche Vollzugsbedienstete hat aktuell aber lediglich eine 58-Prozent-Stelle und daher nur beschränkt Zeit für solche Kontrollen. In den Haushaltsberatungen beantragte die Fraktion deshalb eine Erhöhung der Stellenanteile auf 100 Prozent und damit die Schaffung einer weiteren Teilzeitstelle.

Gemeinde: Mehr Ordnung schaffen

„Wir haben absolute Defizite im Vollzugsdienst“, sagte Bürgermeister Andreas Schaffer jüngst im Gemeinderat. Er stellte aber zugleich klar, dass dem Vollzugsdienst bereits jetzt ein Stellenumfang von 100 Prozent zustünde, eine zusätzliche 42-Prozent-Stelle also ausgeschrieben werden könnte.

Die Verwaltung schlug nun vor, den Stellenumfang auf 108 Prozent zu erhöhen. Auf diese Weise ließe sich eine 50-Prozent-Stelle ausschreiben und die Wahrscheinlichkeit, gute Bewerber zu finden, erhöhen. Die dadurch entstehenden Mehrkosten beim Personal könnten zum Teil durch mögliche Mehreinnahmen ausgeglichen werden. Aber, so betonte Schaffer, der Gemeinde gehe es nicht darum, künftig mehr Knöllchen zu verteilen, „sondern darum, Ordnung zu schaffen“.

SPD: Rettungswege sichern

Auch Klaus Harald Kelemen (SPD) betonte: „Mir geht es um die Unfallgefahr, das ist das Hauptproblem.“ Davor müsse man die Bürgerschaft besser schützen. Außerdem gehe es auch um einen besseren Zugang zu Rettungswegen, ergänzte Fraktionskollege Marcel Schindler, „und um Mehrkosten von nicht mal 5000 Euro“. CDU-Rat Ulrich Scheurer, der prinzipiell auf Haushaltskonsolidierung pocht, sagte: „Ich bin ausnahmsweise dafür.“

Markus Proschka (ebenfalls CDU), meinte hingegen: „Wir können uns das nicht leisten.“ Und Carlo Friz (FW-FD) fragte: „Ist der Leidensdruck wirklich so schlimm?“

„Wir sehen das mit den zugeparkten Straßen genauso“, sagte Claudia Jensen (FW-FD). Allerdings werde sich aus ihrer Sicht nur dann wirklich etwas ändern, wenn man die Nutzungsordnung der Garagen angehe. Diese würden nämlich allzu oft zu Werkstätten oder Abstellräumen umfunktioniert, während die Fahrzeuge dann Parkraum auf der Straße blockieren.

Eine knappe Mehrheit des Gemeinderates entschied sich mit elf zu neun Stimmen dann für die Stellenaufstockung.

Plüderhausen.
Mitglieder des Gemeinderates wurden in letzter Zeit immer wieder darauf angesprochen, dass Autos in Plüderhausen wild parken – und dadurch zum Teil für Fußgänger gefährliche Situationen entstehen. Aus Sicht der SPD-Fraktion sollte dies stärker kontrolliert werden. Die örtliche Vollzugsbedienstete hat aktuell aber lediglich eine 58-Prozent-Stelle und daher nur beschränkt Zeit für solche Kontrollen. In den Haushaltsberatungen beantragte

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