Rems-Murr-Kreis

10 Tricks fürs Parkhaus

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Symbolbild. © Sarah Engler (Online Praktikantin)

Bei Parkhäusern muss man immer mit dem schlimmsten rechnen. Lauern hinter den Ecken dunkle Gestalten oder sammeln sich Pfützen mit Urin, weil der unbeobachete trockene Ort dazu einlädt sich zu erleichtern? Sind die Einfahrten zu eng oder die Parkplätze zu klein? Droht vielleicht sogar Erstickungsgefahr?

Trotzdem parken in Waiblingen über 1,2 Millionen Menschen im Jahr in Parkhäusern.

Video: Der Parkhaustest im Rems-Murr-Kreis.

Mit diesen zehn Tricks kommen sie sicher ins Parkhaus und auch wieder hinaus:
 

1 Viele kennen die erste und wichtigste Regel bereits von der Unterführung in Beutelsbach: Was nicht passt, wird passend gemacht. Kein zu hoher Transporter oder Fahrrad auf dem Dach sollte Sie daran hindern genau wie alle anderen in ein Parkhaus zu fahren. Sollten Sie beim Einfahren in das Parkhaus einen Widerstand spüren, geben Sie einfach mehr Gas. Mit etwas Nachdruck passt auch Ihr Fahrzeug hinein.

2 Bunte Streifen entlang der Wände sind ein eindeutiger Hinweis darauf, dass die Parkhausnutzer sich an der Wandgestaltung beteiligen dürfen. Lassen Sie ihrer Kreativität freien Lauf!

3 Bei steilen Ein- und Ausfahrtswegen empfiehlt es sich möglichst nah auf Vorder- oder Hintermann/-frau aufzufahren, um bei Bedarf etwas anschieben zu können.

4 Damit sich alle Menschen im Parkhaus wohl fühlen, darf der Spaß nicht zu kurz kommen. Springen Sie öfter einmal mit einer drolligen Grimasse hinter einer Säule hervor, oder überraschen Sie andere am Parkscheinautomaten, indem Sie sich von hinten anschleichen und ihnen die Augen zuhalten.

5 Viele Parkhäuser bieten kostenlose Parkzeit an, wenn man etwa in einem Supermarkt das Ticket entwerten lässt. Vertrauen Sie blind darauf, dass Sie diese eingehalten haben um Zeit zu sparen. Die anderen Fahrer werden Verständnis dafür haben, wenn Sie an der Schranke aussteigen müssen, um im Fall der Fälle doch noch schnell für die Parkzeit zu bezahlen. Tipp: Dabei den Motor laufen lassen, dann ist es bereits mollig warm im Auto, wenn Sie vom Automaten zurück sind.

6 Tragen Sie häufig Sandalen oder Halbschuhe, wenn Sie Ihr Fahrzeug verlassen. Oft bieten Parkhäuser ein erfrischendes Fußbad an. Und das sogar kostenlos.

7 Parkhäuser treten häufig als Begleiterscheinung von Einkaufszentren und Supermärkten auf. Wenn Sie Ihren Einkauf in den Kofferraum geladen haben, können Sie den Einkaufswagen bedenkenlos in der Fahrbahnmitte, oder auf einem der wenigen freien Parkplätze stehen lassen. Jeder Parkhausbetreiber beschäftigt Personal, das nichts lieber tut als das Parkhaus nach zurückgelassenen Einkaufswägen zu durchsuchen. Damit sichern Sie also sogar Arbeitsplätze!

8 Jeder kennt das Problem mit zu engen Parkplätzen. Zugegeben, etwas Kraft gehört schon dazu, aber wenn Sie mit etwas Schwung die Türen öffnen, hindert Sie in Zukunft nichts mehr am Aussteigen. Und keine Angst: Die Fahrzeuge auf den benachbarten Parkplätzen bremsen den Schwung sanft ab.

9 In diesem Jahr ist die Belegung der Parkhäuser zurückgegangen. Das heißt, es gibt nun viel mehr Platz für jeden. Stellen Sie ihr Auto bei Bedarf auch mal quer auf zwei oder drei Parkplätze. Und auch Behinderten-, Familien- und Frauenparkplätze sind nun ausreichend vorhanden und für jeden frei!

10 Sollten Sie einmal nicht das nötige Kleingeld zur Hand haben, kommen Sie mit folgendem Trick aus jedem Parkhaus: Wenn die Schranke sich für den Vordermann oder die Vorderfrau öffnet, fahren Sie Stoßstange an Stoßstange hinterher. So können meist zwei Fahrzeuge zugleich aus dem Parkhaus fahren. Spüren Sie dennoch einen Widerstand, gilt die gleiche Regel wie beim Einfahren ins Parkhaus: Voll aufs Gas!

Einen Artikel über die Parkhaussituation in Waiblingen finden Sie im E-Paper und in unserer Samstagsausgabe. Den Bericht vom letzten Jahr finden Sie hier.