Rems-Murr-Kreis

Alle Busse und Bahnen im Schülerverkehr fahren von 4. Mai vollständig

Bus Linienbus Verkehr Busfahren Busse Symbol Symbolbild
Symbolbild. © Pixabay.com / CC0 Public Domain

Ein kleiner Teil der Schüler startet am Montag, 4. Mai, wieder in den Unterricht. Die Busse und Bahnen im Schülverkehr fahren; es werde der „ganz normale Fahrplan wie sonst auch zu Schulzeiten gefahren, zu 100 Prozent“, so Leonie Ries, Sprecherin am Landratsamt. Die Behörde schätzt, dass am Montag nur rund ein Fünftel aller Schülerinnen und Schüler unterwegs sein wird, so dass in den Bussen kein Gedrängel entstehen sollte. „Wir behalten die Situation im Auge, um gegebenenfalls nachsteuern zu können“, verspricht die Sprecherin.

Abstand lässt sich nicht immer einhalten

Natürlich gilt auch für die Schüler die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, ebenso das Abstandsgebot. Dass sich das im Bus nicht immer einhalten lässt, ist klar; „deshalb gilt ja auch die Maskenpflicht - ganz besonders im Schülerverkehr“, so die Sprecherin weiter.

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder unter sechs Jahren und Personen, „bei denen das Tragen einer Maske aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen nicht möglich ist, etwa bei Asthmatikern“, darauf weist das baden-württeembergische Verkehrsministerium in einer Pressemitteilung hin.

Viel weniger Schüler unterwegs

Vom 4. Mai an wird der Schulbetrieb in Schritten wiederaufgenommen. „Sofern es das Infektionsgeschehen zulässt, soll der Unterricht zeitlich gestuft und in reduziertem Umfang auf weitere Klassenstufen ausgeweitet werden“, kündigen die Behörden an. Das Kultusministerium erarbeite ein Konzept, das die Details dafür regele.

In der Mitteilung des Verkehrsministeriums ist auf Schätzungen verwiesen, wonach nach den Pfingstferien bis zu den Sommerferien im Stufenbetrieb nur rund 50 Prozent der üblichen Schülerströme zu den Schulen unterwegs sein werden. Trotzdem werde im Schülerverkehr wieder die volle Kapazität an Bahnen und Bussen angeboten.

Rücksichtnahme erwünscht

Die Behörden appellieren an die Bürger, Rücksicht zu nehmen und wo auch immer möglich den Mindestabstand zu anderen einzuhalten. Beim Ein- und Aussteigen in Busse und Bahnen lässt sich zuviel Nähe besser vermeiden, wenn Wartende genug Platz machen und Fahrgäste in Ruhe aussteigen lassen, bevor sie selbst einsteigen.