Rems-Murr-Kreis

Angespannte Corona-Lage: Rems-Murr-Kliniken verschieben nicht dringliche Behandlungen

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Das Rems-Murr-Klinikum in Winnenden. © ZVW/Benjamin Büttner

Aufgrund der angespannten Corona-Situation konzentrieren sich die Rems-Murr-Kliniken in Schorndorf und Winnenden auf die Versorgung von Covid-19- und Notfallpatienten sowie medizinisch dringliche Behandlungen. Das teilten die Kliniken am Freitagabend (11.12.) mit. "Diese werden weiterhin sicher und auf hochwertigem Niveau in den Rems-Murr-Kliniken durchgeführt", heißt es in der Mitteilung. 

Elektive, also medizinisch nicht dringliche Behandlungen, werden demnach in den kommenden Wochen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Betroffene Patienten werden dafür ab der kommenden Woche über die Sprechstunden der Fachabteilung und ihre behandelnden Ärzte informiert.

Klinik-Geschäftsführer Nickel spricht von einem notwendigen Schritt

"Die Lage in den Rems-Murr-Kliniken ist wie auch in anderen Kliniken der Region angespannt", erklärt Klinik-Geschäftsführer Dr. Marc Nickel. "Damit trotzdem weiterhin eine optimale und sichere Behandlung unserer Covid-19-, Notfall- und dringlichen Patienten sichergestellt ist, müssen wir zusätzliche Kapazitäten freisetzen. Das Elektivprogramm herunterzufahren ist dafür ein notwendiger Schritt", so Nickel weiter.

Zur Notfallversorgung gehören demnach alle sofort zu behandelnden Erkrankungen, beispielsweise:

  • Herzinfarkte und akute Herzschmerzen
  • akute Schlaganfälle
  • Unfälle
  • Probleme des Verdauungsapparats mit massiven Schmerzen
  • Probleme des Harntrakts mit massiven Schmerzen
  • akute Gefäßverschlüsse von großen Arterien und Venen

Für Patienten und Hausärzte bedeutet dies, dass die Rems-Murr-Kliniken bei Notfällen und dringlichen Behandlungen weiterhin die richtige Anlaufstelle bleiben. Alle Fachkliniken der Rems-Murr-Kliniken stehen ihren Patienten weiterhin zur Seite.