Rems-Murr-Kreis

Biomülltonnen werden noch zwei Wochen lang kontrolliert: Wo gibt’s bislang die meisten Müll-Schlamper?

Biomüll Sheriff
Das darf und soll hingegen in die Braune Tonne:
  • Küchenabfälle wie Eierschalen, feste Speisereste, auch Wurst, Fleisch, Fisch, Gemüse- und Obstabfälle, auch Zitrusfrüchte, Kaffee- und Teesatz mit Filter und Beutel, Küchen- und Papiertücher.
  • Pflanzenabfälle: Baum- und Strauchschnitt in Kleinmengen, Laub, Rasenschnitt (bitte antrocknen lassen), Stroh und Heu, Topf- und Balkonpflanzen, Unkräuter/Wildkräuter, verwelkte Blumen.
  • Sonstiges: Haare und Federn, Kleintierstreu aus vergärbaren Materialien wie Stroh oder Maisstärke, Sägemehl und Holzspäne in geringen Mengen (nur unbehandeltes Holz).
  • Dies hat in der Braunen Tonne nichts zu suchen:
  • Tierische Nebenprodukte und Speiseabfälle tierischen Ursprungs aus Gewerbebetrieben (zum Beispiel von Gaststätten, Kantinen, Metzgereien und ähnlichen Betrieben).
  • Restmüll aller Art: Kunststoffbeutel, Flüssigkeiten, zum Beispiel flüssige Speisereste, Getränke, Hydrokultur-Substrat, Kehricht, Kleintierstreu aus mineralischen Materialien, Kohle- und Holzasche sowie Ölruß, Leder- und Kleiderreste, Staubsaugerbeutel, Tapetenreste, Windeln, Tierkot/Tierkadaver, Zigarettenkippen und Zigarettenasche.
  • © Gabriel Habermann

    Wer will schon, dass seine Biomülltonne von der Müllabfuhr unentleert stehen gelassen wird!? Die am 24. August begonnenen stichprobenartigen Kontrollen der Braunen Tonnen auf gewissen Routen der Müllabfuhr im Rems-Murr-Kreis zeigen Wirkung. „Anfänglich mussten die Müllwerker der Firmen Kurz und Schäf noch teilweise um die zehn Prozent der Tonnen stehen lassen, weil Metall oder Plastik drin gewesen ist, und Rote Karten verteilen. Mittlerweile sind es deutlich unter zehn Prozent“, sagte Gerald

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