Rems-Murr-Kreis

Corona-Inzidenz stabil: Rems-Murr-Kreis bleibt am Sonntag (14.03.) weiter knapp unter dem Schwellenwert

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Symbolbild. © Benjamin Büttner

Die Inzidenz im Rems-Murr-Kreis hat am Sonntag (14.03.) die Marke von 50 nicht gerissen. Zwischen Rems und Murr lag die Ansteckungsquote laut Landratsamt unverändert bei 48 (Stand 18.05 Uhr).

Sobald mehrere Tage hintereinander die Marke von 50 gerissen wird, hat dies Folgen für die Öffnung der Läden. Der Wert bedeutet, dass sich in den vergangenen sieben Tagen 48 Personen je 100 000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert haben.

Warum der Inzidenzwert so wichtig ist

Die Corona-Verordnung macht es stark von der Inzidenz abhängig, was in einem Landkreis erlaubt ist und was nicht. Der Schlüsselwert: Wenn es in einem Kreis weniger als 50 Neu-Infektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gibt, dann bleibt es beim großen Öffnungsprogramm:

  • Der Einzelhandel darf ohne Terminvereinbarungs- und Dokumentationspflicht öffnen.
  • Dasselbe gilt für Museen, Galerien, Zoos und Gedenkstätten.
  • Auf Sportanlagen im Freien dürfen nicht nur Kinder, sondern allgemein Gruppen von bis zu zehn Personen Sport treiben, sofern sie ihn „kontaktarm“ ausüben.

Mit einer Inzidenz von 48 wandelt der Rems-Murr-Kreis seit Tagen auf einem schmalen Grat. Im Lauf der Woche könnte die Schwelle überschritten werden. Sollte es dazu kommen, darf der Einzelhandel zunächst weiter voll öffnen – erst, wenn die Inzidenz drei Tage lang in Folge über 50 bleibt, kommt es zu Einschränkungen. Unter anderem darf der Einzelhandel dann nur noch öffnen, wenn „nach vorheriger Vereinbarung Einzeltermine vergeben werden“.

Ausschlaggebend für eventuelle Maßnahmen ist die Zahl, die vom Landesgesundheitsamt (LGA) gemeldet wird. Diese weicht in der Regel etwas vom Wert ab, den das Landratsamt meldet. So auch am Sonntag: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Rems-Murr-Kreis liegt dem aktuellen Lagebericht des LGA zufolge bei 47,5.

In Baden-Württemberg haben nur neun Landkreise eine 7-Tage-Inzidenz von unter 50, 24 lagen zwischen 50 und 100, zehn zwischen 100 und 200 sowie einer über 200. Dabei handelt es sich um den nordöstlichen Nachbarlandkreis Schwäbisch Hall, wo es in Crailsheim zu einem schlimmen Ausbruch des Virus gekommen ist.