Rems-Murr-Kreis

Corona-Warnampel steht seit Samstag (17.10.) auf Rot: Rems-Murr-Kreis ist nun Risikogebiet

Corona Ampel
Symbolbild. © Alexandra Palmizi

Der Rems-Murr-Kreis hat den Grenzwert von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten. Das teilte das Landratsamt des Rems-Murr-Kreises am Samstagmittag (17.10.) unserer Zeitung mit. Die Corona-Warnampel steht damit im Rems-Murr-Kreis nun auf Rot. Die Sieben-Tage-Inzidenz habe am Freitagabend (16.10.) im Rems-Murr-Kreis bei 57 gelegen, schreibt das Landratsamt am Samstagabend in einer Pressemitteilung.

Noch am Freitag hieß es, das Landratsamt des Rems-Murr-Kreises werde über dieses Wochenende keine neuen Fallzahlen veröffentlichen. Am Freitagmittag um 12.40 Uhr waren im Kreis noch 47 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage gemeldet worden. Das Sozialministerium habe die Landkreise noch am Freitagabend angewiesen, die Vorgaben der Bund-Länder-Konferenz vom 14. Oktober umzusetzen, so das Landratsamt.

Einschränkungen ab Sonntag (18.10.)

Bei einer Pressekonferenz am Samstagnachmittag hat Landrat Dr. Richard Sigel über die aktuelle Corona-Lage im Rems-Murr-Kreis informiert. Es wurden weitere Einschränkungen für den Kreis per Allgemeinverfügung erlassen. Die Allgemeinverfügung tritt am Sonntag (18.10.) um 0 Uhr in Kraft.

Verfügt wurde unter anderem, dass an Feierlichkeiten im öffentlichen und im privaten Raum nur noch maximal zehn Personen teilnehmen dürfen. Diese Anzahl darf überschritten werden, sofern Personen aus maximal zwei Haushalten zusammenkommen. "Diese Regelung gilt ab Sonntag, 5 Uhr. So müssen keine begonnenen Feiern beendet werden", heißt es in der aktuellen Pressemitteilung des Landratsamtes.

Bei öffentlichen Veranstaltungen wird die Teilnehmerzahl auf 100 begrenzt.

An Orten im öffentlichen Raum, an denen man den Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einhalten kann, gilt ab Sonntag um 0 Uhr eine Maskenpflicht. So zum Beispiel in belebten Einkaufsstraßen oder innerhalb von Warteschlangen. "Auf Messen und Märkten wird eine durchgängige Maskenpflicht festgelegt", so das Landratsamt.

Für Gastronomiebetriebe gilt eine Sperrstunde um 23 Uhr. Das bedeute, dass ab diesem Zeitpunkt kein Alkohol mehr verkauft werden darf - egal ob im Gastraum oder zum Mitnehmen.

Bereits am Freitag hatte das Kultusministerium erlassen, dass für Schüler ab der fünften Klasse ab Montag (19.10.) eine Maskenpflicht im Klassenzimmer gilt.