Rems-Murr-Kreis

Darum gab es am Dienstag Probleme im Bahnverkehr

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Symbolbild. © Joachim Mogck

Waiblingen. Pendler, die mit dem Zug unterwegs waren, hatten es am Dienstag schwer. Sowohl morgens als auch abends kam es im Berufsverkehr zu teilweise erheblichen Verzögerungen. Ganze Streckenabschnitte waren zeitweise gesperrt. Größtenteils konnte die Bahn nichts dafür.

Gegen 8.30 Uhr meldete die S-Bahn Stuttgart am Dienstagmorgen einen Personenunfall in Winnenden. Der Bahnhof war daraufhin für etwa 90 Minuten für alle Züge gesperrt, die Linie S3 verkehrte in dieser Zeit nur bis Neustadt-Hohenacker. Busse der Firma Schlienz fuhren kurzfristig als Schienenersatzverkehr von Waiblingen nach Backnang.

Am Dienstagnachmittag, gegen 15.15 Uhr, ging ein Anruf beim Polizeipräsidium in Aalen ein. "Wir haben den Hinweis bekommen, dass eine Person sich umbringen will", sagte ein Sprecher der Polizei auf Nachfrage. Es hätte Hinweise gegeben, dass diese Person in Richtung Gleise unterwegs sein könnte. Deshalb habe man vorsorglich die Strecke zwischen Winterbach und Schorndorf gesperrt. In der Folge kam es zu Verspätungen und Ausfällen bei der Linie S2, die nur im Abschnitt zwischen Filderstadt und Grunbach fahren konnte. Auch Züge von Go-Ahead waren betroffen, wie uns ein Leser mitteilte - in der zuständigen Pressestelle war am Abend niemand zu erreichen.

"Um 16.28 Uhr hat eine Streife gemeldet, dass die Person wohlbehalten aufgefunden werden konnte", so der Polizeisprecher. Die Strecke wurde kurz darauf wieder für die Bahn freigegeben, Verspätungen bei der S2 gab es noch bis etwa 18 Uhr.

Parallel dazu meldet der Verkehrsverbund Stuttgart (VVS) gegen 16 Uhr eine Signalstörung in Backnang, die die Linie S3 erheblich aus dem Takt brachte. 90 Minuten dauerte es von der ersten Meldung bis zur Nachricht, dass die Störung behoben sei. Die S3 fuhr deshalb noch bis Redaktionsschluss nur im Halbstundentakt. 


Hilfsangebote für Betroffene und Hinterbliebene

Sie haben suizidale Gedanken? Sprechen Sie darüber. Hier finden Sie Hilfe:

  • Per Telefon: Anonyme und kostenloseTelefonseelsorge unter 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 (taucht nicht in der Telefonrechnung/im Einzelverbindungsnachweis auf)
  • Per Mail oder Chat: Auf der Website der Telefonseelsorge (Anmeldung erforderlich)
  • Im persönlichem Gespräch: Übersicht von Beratungsstellen für Menschen mit Suizidgedanken auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.