Rems-Murr-Kreis

Der ZVW bekommt den Deutschen Lokaljournalistenpreis

Lokaljournalistenpreis Konrad-Adenauer-Stiftung
Reporter und Mitglied der Chefredaktion des Zeitungsverlags Waiblingen Peter Schwarz bei der Preisverleihung in Berlin. © ZVW / Benjamin Büttner

Am Mittwochabend (07.10.) wurde in Berlin der Deutsche Lokaljournalistenpreis vergeben. Der Zeitungsverlag Waiblingen wurde mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Gewürdigt wird die Serie "Der Amoklauf in Winnenden - 10 Jahre danach".

Zur Begründung schreibt die Konrad Adenauer Stiftung auf ihrer Homepage: "Mit ihrer Berichterstattung über den Amoklauf in Winnenden am 11. März 2009 hatte die Lokalzeitung bereits damals Maßstäbe gesetzt und bis heute nachwirkende Debatten in der Gesellschaft, Politik und Medien befördert. Zum zehnten Jahrestag greift sie das Thema noch einmal in einer 15-teiligen Serie auf, und erneut wählt die Redaktion einen Weg, der die lokale Berichterstattung fundamental von der überregionalen und internationalen Darstellung unterscheidet. Ihre Maxime: die Opfer und die ihnen nahestehenden Menschen nicht ein zweites Mal zu Opfern zu machen. Nüchtern und sachlich erzählen die Journalisten, was geschehen ist, wie es den Menschen heute geht und – vor allem – welche Lehren aus dem Amoklauf gezogen wurden und wo nach wie vor Defizite bestehen. Ein Lehrbeispiel für verantwortungsvollen, professionellen Lokaljournalismus"

Gewonnen hat den Lokaljournalistenpreis in diesem Jahr der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (sh:z) für das multimediale Langzeitprojekt „Man kann nicht jedes Kind retten – Wie eine Grundschule gegen Gewalt unter den Kleinsten kämpft“. Der dritte Preis ging an die Badischen Neuesten Nachrichten für die investigative Recherche „Das Gift in uns – der PFC-Skandal in Mittelbaden“. Den Volontärspreis bekommen die Volontäre der Südwest-Presse, der Märkischen Oderzeitung und der Lausitzer Rundschau für ihr gemeinsames Wende-Magazin „Ein Land“ zu 30 Jahren Mauerfall. Zum 2019er-Wettbewerb der Konrad-Adenauer-Stiftung gab es insgesamt 362 Einsendungen, davon 47 zum Volontärswettbewerb