Rems-Murr-Kreis

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Sommerzeit

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Symbolbild. © Ramona Adolf

In welche Richtung wird die Uhr umgestellt?

Am Sonntag (25.03.) wird die Zeit um eine Stunde vorgestellt und zwar von zwei auf drei Uhr. Das beudetet: Die Nacht ist eine Stunde kürzer. Einprägen kann man sich das mit zwei einfachen Merksprüchen:

Warum wird die Zeit umgestellt?

Der Hauptgrund für die Einführung der Sommerzeit war die Überzeugung, mit der Regelung das Tageslicht besser nutzen zu können und so Energie zu sparen. Laut Umweltbundesamt wird durch die Umstellung zwar tatsächlich abends weniger häufig das Licht angestellt, im Frühjahr und im Herbst wird jedoch in den Morgenstunden auch mehr geheizt. Das hebe sich am Ende gegenseitig auf, Energie werde keine gespart.

Will überhaupt jemand die Sommerzeit?

Schon seit der Wiedereinführung der Sommerzeit 1980 wird über Sinn und Nutzen der Maßnahme diskutiert. Eine große Mehrheit der Deutschen möchte die Zeitumstellung abschaffen. Laut einer repräsentative Forsa-Umfrage sprachen sich 73 Prozent der Befragten gegen eine Zeitumstellung aus. Das hat seine Gründe. 27 Prozent der Befragten gaben in der Studie an, dass sie schon einmal Probleme mit der Zeitumstellung hatten. Diese Grafik von 2016 zeigt die Auswirkungen:

Infografik: Zeit für Zeitumstellung | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Wer kann über die Abschaffung entscheiden?

Im Januar 2018 hatte die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag die Abschaffung der Sommerzeit gefordert. Vor wenigen Tagen stellte hingegen die FDP einen Antrag, in dem sie sich dafür aussprach, die Sommerzeit beizubehalten. Stattdessen wollen die Liberalen die Winterzeit abschaffen und die Sommerzeit zur Normalzeit machen. Über die Abschaffung der Regelung kann jedoch nur die EU entscheiden. Das Europäische Parlament hatte im Februar die EU-Kommission aufgefordert, die Vor- und Nachteile der Zeitumstellung genau zu prüfen und sie gegebenenfalls zu beenden.

Wann fahren Busse und Bahnen?

Die S-Bahnen in der Nacht von Samstag auf Sonntag fahren stündlich. Aufgrund der verlorenen Stunde fährt zwar insgesamt eine S-Bahn weniger, wer nach Hause kommen möchte, muss sich aber nur den jeweiligen Takt merken.

Die S3 von Waiblingen nach Backnang fährt zum Beispiel um 1.30 Uhr, dann wieder um 3.30 Uhr - also eine Stunde später.