Rems-Murr-Kreis

Ein Recht auf kühle Beine

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Joey BArge im Kleid in seinem Büro. © Sarah Utz

Wenn die Temperaturen draußen auf über 30°C steigen, werden viele Büros zu regelrechten Brutkästen. Die einzige Abhilfe: Ein Ventilator und leichte Sommerkleider. Doch Männer haben es nicht so einfach. Kurze Hosen sind am Arbeitsplatz oft nicht gern gesehen. Ein 20-jähriger Engländer setzte sich gegen diese eindeutige Diskriminierung zur Wehr - mit einem bunten Businesskleid.

Joey Barge twitterte ein Bild von sich auf dem Weg zur Arbeit. In kurzen Hosen. Wenn Frauen bei der Arbeit Röcke und Kleider tragen können, dann dürften seine kurzen Hosen ja auch kein Problem sein, oder?

Denn ja, auch in London und Umgebung ist es momentan ziemlich heiß.

Die Antwort des Arbeitgebers war eindeutig: Ab nach Hause zum Umziehen.

Deshalb entschied Joey Barge: Gleiches Recht auf kühle Beine für alle. Das scheint geklappt zu haben. Denn sein nächster Tweet zeigt ihn in seinem Büro. 

Ein kleiner Sieg? Joey Barges Chef hat als Reaktion das Kurze-Hosen-Verbot etwas aufgelockert. Dreiviertel Hosen sind jetzt erlaubt. Zwar nur in schwarz, marine und beige. Aber immerhin, ein Schritt in Richtung Gleichberechtigung.

Joey ist nicht allein. Auch den Straßenbahnfahrern in Nantes ist es untenrum zu heiß. Kurze Hosen sind verboten. Da vergriffen sich die Männer kurzerhand am Kleiderschrank ihrer Frauen.

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