Rems-Murr-Kreis

Einsturzgefahr wegen bröseligen Porenbetons: Kein Einzelfall, und die Hausbesitzer bleiben auf den Sanierungskosten sitzen

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Porenbeton
19 solcher, meist stockwerkhoher Stahlstützen mussten die beiden vergangenen Wochen in diesem Haus in einer Schurwaldgemeinde eingebaut werden, weil die Porenbetonsteinwände massive Risse bekommen hatten und akute Einsturzgefahr bestand. © Gabriel Habermann
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Ein Maurer verschließt eine der 19, meist stockwerkhohen Stahlstützen. © Gabriel Habermann
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„Der Porenbetonstein bestimmter Chargen eines bestimmten Herstellers kann mit den Jahren an der nötigen Druckfestigkeit verlieren“, sagt der Bausachverständige Hans-Peter Illner. © Gabriel Habermann
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„Der Porenbetonstein bestimmter Chargen eines bestimmten Herstellers kann mit den Jahren an der nötigen Druckfestigkeit verlieren“, sagt der Bausachverständige Hans-Peter Illner. © Gabriel Habermann

Wer ein Haus der Baujahre 2002 bis 2012 bewohnt und Risse in den Wänden bemerkt, sollte genauer hinschauen. Sind sie breiter als drei Millimeter? Wurden Porenbetonsteine verbaut? Wer beide Fragen mit ja beantworten kann, dessen Haus ist möglicherweise einsturzgefährdet. Doch nicht nur das, die womöglich noch größere Hiobsbotschaft lautet: Auf den teuren Sanierungskosten bleiben die Haus- und Wohnungsbesitzer meist sitzen. Abgelaufene Gewährleistungsfristen erlauben sowohl den Bauträgern als

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