Rems-Murr-Kreis

„Fahrrad2Go“ ist für den Fahrradpreis nominiert

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Symbolbild © ZVW/Rainer Bernhardt

Remshalden/Winnenden. Die vier Huckepack-Busse im Rems-Murr-Kreis sind für den Deutschen Fahrradpreis 2019 nominiert. Den aufsehenerregenden Anfang machte im Jahr 2014 die Linie 310 Winnenden-Buoch, in deren Bussen bis zu zehn Räder mitgenommen werden konnten.

2015 folgten die Linien 245 (Schorndorf-Weiler-Rohrbronn-Hößlinswart) und an Sonn- und Feiertagen 244 (Schorndorf- Schornbach-Oppelsbohm) sowie werktags die Linie 391 (Backnang–Allmersbach im Tal–Rudersberg). 2015 hat „Fahrrad2Go“ den ÖPNV-Innovationspreis gewonnen. In Zusammenarbeit des Busunternehmens Omnibus-Verkehr Ruoff aus Waiblingen mit Studenten der Fachhochschule Esslingen wurden neue, innovative Fahrradhalterungssysteme für Linienbusse entwickelt. So können bis zu fünf Fahrräder im Bus und fünf Fahrräder huckepack am Heck mitgenommen werden.

„Fahrrad2Go“ zählt zu den 110 für den Deutschen Fahrradpreis nominierten Projekten und ist in der Kategorie „Radverkehrskonzepte mit Serviceelementen sowie Produkte“ nominiert: „Die Bewerbung für den Deutschen Fahrradpreis ist für den Rems-Murr-Kreis ein weiterer Mosaikstein seiner Bemühungen, das neuartige Fahrradträgersystem als bewährtes, innovatives Best-Practice-Beispiel möglichst deutschlandweit und als Lösungsansatz für eine schnelle, einfach, sichere und platzsparende Lösung zur Verknüpfung von Fahrrad und ÖPNV bekanntzumachen.“

„Der Deutsche Fahrradpreis“ ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des Radverkehrs in Deutschland. 2019 wurde er vom Bundesverkehrsministerium zum 19. Mal ausgelobt. Good-Practice-Beispiele bundesweit als Vorbild und Anregung für weitere Projekte der Radverkehrsförderung dienen. Die Preise werden am 13. Mai auf dem Nationalen Radverkehrskongress des BMVI in der Messe Dresden verliehen.