Rems-Murr-Kreis

Italien ist eine Erdbebenregion

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Die stärksten Erdbeben in Italien seit 1693. Einige forderten bis zu 50 000 Todesopfer. © Christine Tantschinez
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Eine seismische Gefahrenkarte von Italien zeigt die besonders gefährdeten Regionen. © Christine Tantschinez

Waiblingen/Italien. Das schwere Erdbeben gestern in Mittelitalien erinnert verstörend an die Katastrophe, die im Mai 2009 den Ort L´Aquila heimsuchte. Damals bebte mitten in der Nacht, um 3:32 Uhr, die Erde in der gesamten Region Abruzzen. Mit einer Stärke von M=6,3 auf der Einteilung nach Momenten-Magnitude forderte das Beben damals insgesamt 308 Todesopfer.

Auch das jetzige Beben ereignete sich in Mittelitalien. Die besonders betroffenen Orte Pescara del Tronto und Amatrice liegen gerade mal knapp 30 Kilometer nördlich von L’Aquila.

Das Erdbeben von einer Stärke von mehr als 6 und mehrere Nachbeben hatten in der Nacht die gesamte Region zwischen Umbrien, Latium und den Marken erschüttert. Das Beben war auch in Rom und an der Adria-Küste zu spüren.

Italien wird auf Grund seiner geografischen Lage immer wieder von Erdbeben erschüttert, oft auch von schwerwiegenden.

In dieser Karte sehen Sie eine Übersicht der stärksten Beben in Italien seit 1693.Klicken Sie auf die markierten Punkte für mehr Informationen.