Rems-Murr-Kreis

Junge Union im Rems-Murr-Kreis für Markus Söder als Kanzlerkandidat

Söder
Markus Söder. © Pixabay License/Josef A. Preiselbauer

Die Junge Union im Rems-Murr-Kreis will Markus Söder als Kanzlerkandidat. In einem Offenen Brief an CDU-Vorstand und Präsidium spricht sich die Nachwuchsorganisation für den bayrischen Ministerpräsidenten und gegen Armin Laschet aus. Die Union stehe vor einer richtungsweisenden Entscheidung, deren Bedeutung nicht zu unterschätzen sei, heißt es in dem Brief: „Sowohl CDU als auch CSU eint das Ziel, geschlossen und motiviert in den Bundestagswahlkampf zu gehen. Deutschland braucht Stabilität und Verlässlichkeit, nach innen und nach außen. Insbesondere in bewegten Zeiten wie diesen brauchen die Bürgerinnen und Bürger eine Partei, die Krisen meistern kann.“

Und in diesem Ton geht es in dem gemeinsamen Brief der JU-Kreisverbände Rems und Ludwigsburg weiter: „Deutschland braucht die Union. Davon sind wir überzeugt. Dies setzt aber einen klaren Kompass und eine geeinte Partei voraus. Nur wenn wir motivierte Mitglieder haben, können wir auch andere Menschen von unseren Werten und Vorstellungen für die kommenden Jahre überzeugen. Nur wenn wir an uns selbst glauben, können wir selbstbewusst bei den Bürgern um Vertrauen werben.“

Die Botschaft der Wähler sowie der CDU-Mitglieder sei klar: „Der beste Kandidat, um Deutschland und die Union in die Zukunft zu führen, ist Dr. Markus Söder. Er genießt das Vertrauen der Menschen. Er hat sich als Krisenmanager bewährt. Er packt neue Themen an und hat die gesamte Gesellschaft im Blick. Und er regiert nicht zuletzt eindrucksvoll und bürgernah Deutschlands erfolgreichstes Bundesland.“

„Beste Chance zu gewinnen“

Bei der Entscheidung der JU für Söder und gegen Laschet spielen die Umfragen die entscheidende Rolle: „Wir sollten mit dem Kandidaten in die Wahl gehen, mit dem wir die besten Chancen haben, zu gewinnen. Daher sollten wir das Angebot von Markus Söder und der CSU annehmen, die Union in die Bundestagswahl zu führen.“ Für CDU-Parteichef Armin Laschet bleibt aus Sicht der Jungunionisten die Aufgabe, die Scherben zusammenzukehren: „Als CDU erleben wir derzeit die schwerste Krise seit 1998. Unsere Partei braucht Zeit. Wir müssen in einen gründlichen Prozess des Nachdenkens eintreten und uns über uns selbst klarwerden. Ministerpräsident Armin Laschet hat als gewählter Parteivorsitzender das Mandat und unsere Unterstützung, diesen Prozess gemeinsam mit der Partei zu gestalten und mit seinen integrativen Fähigkeiten die unterschiedlichen Stärken der CDU zu einem neuen Aufbruch als Volkspartei zusammenzuführen.“