Hoch "Ilonka"

Kommt der Saharastaub zurück in den Rems-Murr-Kreis?

Sahra Staub Gelb Himmel
Gelber Himmel am Kleinheppacher Kopf. © ZVW/Gabriel Habermann

Nach dem frühlingshaften Wochenende beschert das Hoch «Ilonka» den Menschen in Deutschland auch in den kommenden Tagen reichlich Sonne. Doch nicht nur das: Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet, gelangt auch Sahrastaub mit der süd- bis südwestlichen Strömung nach Deutschland.

Schon am Wochenende des 6. Februar hatte ein ungewöhnlich gelb gefärbter Himmel im Rems-Murr-Kreis und andernorts für rege Diskussionen gesorgt. Der Grund: Staub aus der Sahara-Region.

Zahlreiche Bilder in den Sozialen Medien zeigten das beeindruckende Naturschauspiel an verschiedenen Orten in der Region. Auch auf den Fahrzeugen machte sich der Saharastaub bemerkbar.

Von der Wüste in den Rems-Murr-Kreis

Staub und Sand aus der Sahara könne gelegentlich bei entsprechender Wetterlage bis nach Deutschland vordringen. Dabei wird feiner Sand aus der Sahara-Wüste vom heißen Wind über das Meer weitergetragen. Durch den feinen Sand, der überall in der Luft liegt, ist die Sichtweite dann stark begrenzt.

Ganz so farbenfroh wie Anfang Februar scheint es diesmal aber nicht zu werden. Der DWD kündigte an, der Himmel könnte mancherorts zeitweise milchig-trüb erscheinen.

Positiver Nebeneffekt sollten allerdings farbenfrohe Sonnenauf- und Sonnenuntergänge sein, so DWD-Meteorologe Sebastian Schappert. Nur ganz im Norden sei mit Wolken zu rechnen. Dabei bleibe es aber weitgehend trocken.

Die Temperaturen bleiben vielerorts sehr milde mit Höchstwerten von 15 bis 20 Grad, berichtet der DWD. Vor allem im Südosten im Donautal kann sich nächtlicher Nebel bis weit in den Nachmittag hinein halten, hieß es.