Rems-Murr-Kreis

Kostenloser Corona-Schnelltest für Angehörige von Heimbewohnern im Rems-Murr-Kreis

Schnelltest corona test symbol symbolbild
Symbolbild. © Gabriel Habermann

Das Sozialministerium in Baden-Württemberg stellt am 23. und 24. Dezember an 150 Standorten 80.000 kostenlose Corona-Schnelltests zur Verfügung. Das gab das Ministerium am Donnerstag (17.12.) bekannt. „Wir wollen mit der Aktion erreichen, dass kein Mensch das Weihnachtsfest einsam und alleine verbringen muss“, sagte Gesundheitsminister Manfred Lucha. Auch im Rems-Murr-Kreis gibt es einen solchen Standort, den das Sozialministerium in seiner Pressemitteilung nennt. Auf Bitte des Landkreises Rems-Murr haben wir den Ort aus diesem Artikel wieder entfernt. Denn: Im Rems-Murr-Kreis werden diese Tests ausschließlich für Angehörige von Heim-Bewohnern eingesetzt. Für einen Test sei außerdem eine Vorab-Registrierung notwendig, so eine Sprecherin des Rems-Murr-Kreises.

Der Rems-Murr-Kreis bietet gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz Schnelltests für Angehörige von Heimbewohnern an, wenn die Einrichtungen solche Besuchertests nicht selbst stemmen können. 1000 Tests können auf diese Weise am 23. und 24. durchgeführt werden. Interessierte Angehörige können sich an die Einrichtungsleitungen wenden.

Angebot richtet sich an Angehörige von Risikogruppen

Offenbar gibt es keine einheitliche Linie, welche Personen an welchen Standorten getestet werden können und ob dafür eine Registrierung benötigt wird. Das Sozialministerium betont jedoch, dass sich das Angebot in erster Linie an Angehörige von Risikogruppen richte. „Wir appellieren an die Menschen, wirklich verantwortungsbewusst und solidarisch mit diesem Angebot umzugehen. Eingeladen zur Testung sind nur all jene, die an Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen alte oder kranke Angehörige besuchen möchten, die sonst einsam und alleine wären. Wer sich für die Party mit Freunden „frei testen“ möchte, ist hier fehl am Platz“, sagte Lucha.

Das Deutsche Rote Kreuz, der Malteser Hilfsdienst, die Johanniter-Unfall-Hilfe und der Arbeiter-Samariter-Bund setzen die Aktion vor Ort mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern um