Rems-Murr-Kreis

Lebensgefahr durch Luftballons

1/2
KurzschlussI_0
Ein metallbeschichteter Heliumluftballon hat am Dienstagabend (19.09.) den S-Bahn-Verkehr lahmgelegt. © Sarah Utz
2/2
_1
Symbolbild.

Stuttgart.
Sie sind bunt, lustig und können in der Nähe von Bahnstrecken zur Lebensgefahr werden: Helium gefüllte Luftballons mit Metallbeschichtung. Deshalb sind sie aus gutem Grund an Bahnsteigen verboten. Kommen sie zu nah an die Oberleitungen, kann durch die hohe Spannung - 15 000 Volt - ein Lichtbogen entstehen, der den Storm auf den Körper des Ballonbesitzers überträgt. Zum Vergleich: In den Leitungen zu Hause beträgt die Spannung gerade einmal 220 Volt.

Kurz vor Beginn des 172. Cannstatter Volksfest auf dem Wasen ist es wieder einmal passiert: Ein metallbeschichteter Luftballon ist am Dienstagabend (19.9.) in die Oberleitungen geflogen. Die Folge: Ein lauter Knall, leichter Rauch und ein Kurzschluss, der den S-Bahn-Verkehr am Abend zeitweise lahm legte. Es kam im Anschluss zu erheblichen Verspätungen. Beamte des Bundespolizeireviers Stuttgart und der Landespolizei mussten den S-Bahnbereich sperren. Wie der Luftballon überhaupt in den S-Bahnbereich kam, ist derzeit nicht bekannt. Verletzt wurde bei dem Vorfall zum Glück keiner.