Rems-Murr-Kreis

Missbrauchsskandal von Bergisch-Gladbach: Razzia bei einem Verdächtigen aus dem Rems-Murr-Kreis

Missbrauch Bergisch Gladbach Polizei Köln
Datenauswertung bei der „Besonderen Aufbauorganisation Berg“ der Kölner Polizei. © Polizei Köln

Die Polizei hat bei Razzien rund um den Missbrauchsskandal von Bergisch-Gladbach, bei dem es um unzählige Fälle von Kindesmissbrauch und -pornografie geht, am Dienstag bundesweit die Wohnungen von 50 Tatverdächtigen durchsucht. Sechs Tatverdächtige davon sind in Baden-Württemberg zuhause.

Wie aus gut informierten Kreisen zu hören ist, kommt einer der Tatverdächtigen aus dem Rems-Murr-Kreis.

Das Landeskriminalamt Stuttgart teilt mit, dass bei den Maßnahmen in Baden-Württemberg insgesamt etwa 40 Polizeibeamtinnen und -beamte im Einsatz waren. Es wurden, heißt es weiter, eine Vielzahl von Mobiltelefonen und Datenträgern sichergestellt, die im Zuge der weiteren Ermittlungen erst noch ausgewertet werden müssen.

Genaueres wird weder vom Landeskriminalamt, noch von der Kölner Polizei und der Kölner Staatsanwaltschaft mitgeteilt.