Rems-Murr-Kreis

Nichts wie raus: Zehn Tipps fürs sonnige Wochenende

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Die Sonne scheint - ab nach draußen! © Nadine Zuehr
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Die Knospen der Magnolien in der Wilhelma beginnen sich zu öffnen.
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Grillen kann man zum Beispiel am Sörenberg.
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Die Ölmühle in Michelau ist ein beliebtes Ausflugsziel und ein technisches Museum.
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Wie eine Postkarte: die Meuschenmühle am Mühlenwanderweg.
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Ungewöhnliche Sinneseindrücke verspricht das "Erfahrungsfeld der Sinne".
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Imposant und romantisch: die Grabkapelle auf dem Württemberg.
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Ab aufs Rad und los geht's.
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Der erste Eiskaffee: lecker!
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Sonnencreme nicht vergessen.

Waiblingen.
Hurra: Der Frühling kommt - mit blauem Himmel und Temperaturen um 20 Grad, stellenweise sogar bis zu 25 Grad: Ein sonnig-warmes Wochenende kündigt sich an. Zwar kann das Wetter am Freitag mitunter noch durchwachsen sein, dann aber heißt es: Sonne satt. Nichts wie raus also. Hier kommen die zehn besten Tipps.

Nummer eins: Zwar braucht die Natur noch ein wenig bis zum üppig wogenden Blumenmeer. Aber Primel, Osterglocken und die ersten Tulpen lassen sich schon allemal bewundern. Und sogar Magnolien. Die blühen, wie auch die Azaleen, in der Wilhelma. Ein Besuch im Stuttgarter zoologisch-botanischen Garten mit seinem historischen maurischen Flair lohnt sich immer, verspricht aber jetzt ein besonders farbenfrohes Erlebnis.

Zweitens: Wem's in der Wilhelma am Wochenende zu voll ist, der schaut sich den Schlosspark oder den Botanischen Garten in den Hohenheimer Gärten an. Oder flaniert durch den Höhenpark Killesberg, wo das Primeltal mit früher Blütenpracht lockt. Die Killesbergbahn, eine der schönsten Parkbahnen Europas, dreht auch schon wieder ihre Runden.

Park und ein Picknick, das passt: Tipp drei. Aber auch auf dem Grillplatz lässt sich zünftig im Freien essen. Unseren großen Grillplatz-Test gibt's hier. 

Raus aufs Land,Tipp Nummer vier. Zum Beispiel zur Ölmühle in Michelau. Dort klappert das Mühlrad wie in alter Zeit. Das kleine technische Museum informiert zu historischer Handwerkstradition und wartet sogar mit einem Mühlenkiosk auf. Dort gibt es Leckeres fürs Vesper, Liegestühle, ein öffentliches Bücherregal mit Schmökerstoff und feine Aussichten ins Grüne. Wer mag, wirft auch einen Blick in den kleinen Bauerngarten hinter der Mühle.

Einkehren ist gut, wandern davor noch besser. Etwa auf dem Mühlenwanderweg. Tipp fünf führt in den Schwäbischen Wald. Auf einem 37 Kilometer langen Rundweg lassen sich elf stimmungsvolle Mühlen erkunden. Wem das zu lang ist, der sucht sich einen von fünf kürzeren Rundwanderwegen aus. 

Tipp sechs macht Kindern und Eltern Spaß: Das Erfahrungsfeld der Sinne "Eins und alles" in der Laufenmühle nahe Welzheim lockt auch bereits. Vorbei an Viadukt, Wasserfall und Kaffeerösterei führt der Weg zu vielerlei Sinneseindrücken, zu Balancierpfad, Himmelbett und Waldwohnzimmer. Einkehren kann man im nahen Cafè und Restaurant "Molina". 

Tipp sieben für stadtnahe Naturliebhaber: Genießer und Geschichtsfreunde kommen am Kappelberg oberhalb von Fellbach auf ihre Kosten. Ein Spaziergang durch die Weinberge kann hinüber zur imposanten Grabkapelle auf dem Württemberg führen, der letzten Ruhestätte der Königin Katharina von Württemberg. Das auch kunstgeschichtlich interessante Monument kann seit Anfang April wieder besichtigt werden.

Wer lieber mit Fahrrad oder Pedelec unterwegs ist, kann, Tipp Nummer acht, die landschaftlich reizvolle Strecke von Hegnach nach Neckarrems unter die Reifen nehmen. Entlang des Remstal-Radwegs geht es durchs Naturschutzgebiet Unteres Remstal und vorbei an der Hegnacher Mühle. Lohnt sich.

Keine Zeit, keine Lust auf größere Aktivitäten? Tipp neun: Ein Spaziergang durch die idyllische Talaue in Waiblingen tut's für den Anfang auch. Der erste Eiskaffee der Saison lässt sich in der nahen stauferstädtischen Altstadt genießen. Schließlich beginnt der Frühling erst.

Und da ist die Sonne oft schon stärker, als man denkt. Tipp Nummer zehn: Sonnencreme.